Lange war ich auf der Suche nach einem Spiel, das unter Linux den Charme der alten Streetfighter-Spiele auf dem Supernintendo etc. herüberbringt.
Mit Paintown bin ich nun endlich fündig geworden.
Paintown ist ein klassisches Prügelspiel in Streetfighter- bwz. MortalCombat-Manier.
Folgende Spielmodi stehen zur Verfügung:
- Adventure Mode
- Adventure Mode with computer
- Versus Mode (gegen 2. Spieler oder gegen KI)
- Netzwerkspiel
In Version 3.2 stehen 11 Charaktere zur Auswahl, darunter:
- Blanka
- Wolverine
- Venom (Spiderman)
- ein Turtel
etc.
Jeder Player kann verschiedene Combos, eine Übersicht ist auf der Entwicklerseite zu finden.
Paintown macht auf jeden Fall Spaß und ist definitiv was für die virtuelle Prügelei zwischen durch. Ich hoffe, dass die Entwickler noch ein paar neue Charaktere, Levels mit aufnehmen und die KI überarbeiten. Denn auf Dauer ist es langweilig gegen “dumme” Computer-Gegner zu kämpfen
Auf der Seite findet sich ein vorkompiliertes Debian- und Slackware-Paket. Spieler anderer Distributionen müssen leider zum Compiler greifen, sofern es nicht im Repo enthalten ist. Leitfaden zum compilieren
Ich bin gerade auf einen sehr interessanten Link im Blogeintrag bei fefe gestoßen. Darin wird spekuliert ob die Google-Mailkonten durch eine Hintertür, welche von den Amis gewünscht wurde, gehackt wurden.
Edit: Golem hat den Blogeintrag auch schon in einem Artikel behandelt.
Heute habe ich bei einem Bekannten Ubuntu 9.10 aufgesetzt, er hatte ein ziemliches Durcheinander bei seinen mp3s. Als ich dann mit der Maus-Cursor länger auf einer der mp3s verweilt bin, hat Ubuntu doch glatt angefangen Musik zu spielen, ohne einen Audioplayer zu starten. Das finde ich ein interessantes Feature, gerade wenn man seinen MP3-Player mit Musik bespielen möchte und bei seiner Musiksammlung den Überblick verloren hat, sodass man nicht mehr genau weiß welches Lied sich hinter dieser Datei verbirgt. Jetzt kann man einfach schnell in das Stück reinhören ohne einen Player zu starten.
Hoffentlich hält dieses Feature auch in andere Distributionen Einzug. edit: Das scheint wohl schon länger in Nautilus implementiert zu sein, somit sollte es mit den meisten Distributionen klappen. (siehe Kommentare)
Ich hab mal ein bisschen nach der Technik gegoogelt, das scheint ein Feature von Nautilus zu sein, um in den Genuss der Vorschau zu kommen, reicht es angeblich folgende Paket zu installieren:
Wer sich ein bisschen mit dem Thema Suchmaschinen und Privatsphäre auseinander setzt, merkt recht schnell, dass bei manchen Suchmaschinen viele Daten über einen selbst gesammelt werden.
Dies dient meist dazu um die Suchtreffer “besser” zu machen oder simpel dafür gezielter Werbung schalten zu können.
Lasst Euch einfach mal das Video von Eric Schmidt, einem Vorstandschef, auf der Zunge zergehen. ( Bei Planeten kann es sein, dass das Video nicht angezeigt wird, dann bitte auf meinen Blog klicken)
Zum Thema gibt es im Netz noch ein “paar” Videos und Artikel zu finden. Ich denke spätestens jetzt sollte man für das Thema sensibilisiert sein.
Eine Möglichkeit das Daten sammeln zu umgehen, ist Suchmaschinen zu verwenden, die nichts (wenig) über einen selbst loggen.
Zwei Vertreter möchte ich mal kurz vorstellen:
Scroogle
Die wohl bekannteste Suchmaschine ist Scroogle
Erläuterung von Wikipedia:
Scroogle ist ein Webdienst für die Suchmaschine Google, der die IP-Adresse des Benutzers verschleiert, indem er als Proxy fungiert.
Scroogle umgeht Googles Logging und langfristige Speicherung der Nutzeraktivitäten mittels Cookies oder IP-Adressen. Des Weiteren wird bei Google-Suchen die Werbung ausgeblendet. Es werden 28 Sprachen für die Suche unterstützt, für Firefox ist ein Scroogle-Plugin verfügbar[4]. Des Weiteren kann man Scroogle auch mit SSL-Verschlüsselung nutzen[5]
Die Seite wurde im April 2003 vom Google-Kritiker Daniel Brandt erstellt [3][2], der mit dem Sammeln von Informationen über das Benutzerverhalten durch Google unzufrieden war. Nach eigener Aussage löscht der Betreiber alle Logs wöchentlich und speichert eingegebene Suchbegriffe nicht benutzerbezogen [6].
Die Rechte liegen bei dem gemeinnützigen Unternehmen Public Information Research Inc., das auch Google Watch betreibt.
Für Firefox / Iceweasel gibt es ein Scroogle-Plugin.
Nutzer von Opera können unter Extras -> Einstellungen -> Suche -> Hinzufügen
Mit einfügen des Links http://www.scroogle.org/cgi-bin/nbbw.cgi?Gw=%s und z. B. dem Kürzel “s”, die Suchmaschine hinterlegen.
Scroogle Opera
ixquick
Etwas unbekannter ist die Metasuchmaschine ixquick aus den Niederlanden.
Erläuterung von Wikipedia:
Ixquick ist eine aus den Niederlanden stammende Metasuchmaschine, die sich freiwillig verpflichtet, private Daten von Nutzern nicht zu erfassen oder zu speichern. Zur Verfügung steht auch eine geschützte Anfrage per SSL-Verbindung.
Ixquick wurde 1998 von David Bodnick gegründet (Bodnick ist Ixquicks führender Technologe). Die Firma gehört der Surfboard Holding BV, welche die Suchmaschine im Jahr 2000 gekauft hat. Ixquick hat ihren Sitz in New York und den Niederlanden. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von kontextbezogener Werbung (Sponsoren-Ergebnisse).[1]
Laut Selbstauskunft werden die Logdateien mit den anwenderbezogenen persönlichen Daten nach spätestens 48 Stunden gelöscht, um einen optimalen Datenschutz gewährleisten zu können. Um diesen Datenschutz weiter zu verbessern, wurde die Speicherung von maximal 48 Stunden auf Null reduziert.[2] Vorher sollte durch Überschreiben der Logdateien mit neuen Logs ein eventuelles Rekonstruieren verhindert werden und somit sicher gestellt werden, dass nicht mehr auf den Nutzer geschlossen werden kann. Die genannte befristete Speicherung der Daten fand zum Zwecke der Analyse und zur Erstellung von Statistiken statt; ebenso sollte Missbrauch verfolgbar sein.[3]
Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Landesdatenschutzgesetzes Schleswig-Holstein wurde am 14. Juli 2008 vom Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx das erste Europäische Datenschutzgütesiegel an die Meta-Suchmaschine ixquick.com verliehen.[4] Am 28. Januar 2009 erhielt Ixquick die Bestnote „ausgezeichnet“.
Laut Selbstdarstellung ist Ixquick „die leistungsstärkste Metasuchmaschine der Welt“. Es ist möglich, eine erweiterte Syntax zu nutzen. Die Suchmaske steht dem Anwender in 17 Sprachen zur Auswahl.
Ixquick kombiniert mehrere Suchmaschinen, um relevante Ergebnisse zu erzielen. Dabei werden die relevanten Ergebnisse durch ein Sternsystem gekennzeichnet. Jedem Ergebnis wird ein Stern pro Suchmaschine zugeteilt, die das Suchergebnis unter den zehn besten Resultaten bewertet hat (comparative analysis algorithm). Ein mit fünf Sternen gekennzeichnetes Suchergebnis bedeutet, dass bei fünf Suchmaschinen dieses Ergebnis unter ihren besten zehn Platzierungen auftaucht.
Mit ihr kann nicht nur das Standard-Internet durchsucht werden, sondern es ist auch eine Telefonbuch- und Bildersuche möglich. Die Ixquick-Symbolleiste bietet neben den üblichen Suchfunktionen die Möglichkeit, auf einer unstrukturierten Website nach Informationen zu suchen, einen Popup-Blocker oder es können Smileys in E-Mails hinzugefügt werden. Persönliche Einstellung können angepasst und die Sprache gewechselt werden. In der Grundeinstellung sind – derzeit unwirksame – Jugendschutz-Filter zugeschaltet.
Für weitergehendes Suchen und um persönliche Einstellungen vorzunehmen, setzt Ixquick JavaScript voraus. Zugriffszeiten sowie persönliche Einstellungen werden in Cookies hinterlegt.
Für ixquick gibt es mehrere Plugins für Firefox / Iceweasel.
Jetzt werden für PCs mit eingebautem Brenner netto 13,65 € mehr verlangt, der Endpreis für PCs ohne Brenner steigert sich um 12,15 €. Darauf haben sich der Bundesverband Computerhersteller (BCH) und die ZPÜ (GEMA) geinigt. Die bisherigen Abgaben scheinen jemandem wohl nicht zu reichen…
Eigentlich hab ich versucht eine *.bin Datei ins System zu mounten, ähnlich wie ein ISO. Leider hat das nicht geklappt, Google konnte mir auch nicht weiterhelfen… Im Repo bin ich aber auf die Software ccd2iso gestoßen, damit kann man ganz fix ein von der BIN-Datei einer ISO Datei erzeugen, und diese anschließend im System mounten.
Iso erzeugen:
ccd2iso datei.bin datei.iso
(Sollte jemand wissen, wie man BINs im System mounten kann, bitte Kommentar schreiben )
Nun wird ja schon seit einigen Jahren propagiert, dass das jeweilig aktuelle Jahr, das Jahr ist, in dem Linux den Durchbruch auf dem Desktop schafft.
2010 könnte es endlich so weit sein, folgende Punkte sprechen aus meiner Sicht dafür:
Immer mehr Linux Zeitungen am Kiosk (gute und weniger gute) – Das bedeutet die Nachfrage nach Fachliteratur ist gegeben.
Berichterstattung über Linux in Onlinemedien (Golem, Heise usw. – siehe oben, Nachfrage ist gegeben
Wachsende Anzahl der Linux-Communities, Linux-Wikis, Community-Zeitschriften etc. – immer mehr Menschen setzen sich mit einer Alternative zu ihrem OEM-Betriebssystem auseinander
Verkäufer beim Roten-Hardware-Riesen können Auskunft zur Linux-Hardware-Verträglichkeit geben – Wahrscheinlich gibt es mittlerweile öfter Nachfragen (kaum zu glauben ich habs selbst erlebt und man konnte mir _kompetent_ in mehreren Filialen weiterhelfen)
Wachsende Verbreitung auf Netbooks, Handys und anderen mobilen Geräten – Hersteller wissen nun die Flexibilität des Systems endlich zu schätzen
Um nur ein paar zu nennen, eigentlich hat mich dieser Artikel darauf gebracht mal kurz über DAS vor uns liegende Linux-Desktop-Jahr zu bloggen