JDowloader einrichten

Da ich im Debianforum einen Thread zu JDownloader supportet habe und dieser recht unübersichtlich geworden ist, möchte ich hier nun die einzelnen Schritte zusammenfassen.

Für die, die JDownloader nicht kennen: JD ist eine Javasoftware um (Container)Dateien von One-Click-Hostern wie Rapidshare, Megaupload etc. in einem Rutsch downloaden zu können.

Features:
– Containerverarbeitung (dlc, ccf etc.)
– automatisches entpacken / mit Passwort
– automatisches zusammenfügen gesplitteter Archive
– Routerreconnect -> schnellerer Download gesplitteter Archive ohne Premiumaccount
– Verwaltung von Premiumaccounts
und vieles mehr :)

1. Java und unrar installieren

Als erstes muss eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) und ein Entpacker für Rar-Dateien auf dem Rechner installiert sein. Dazu spielt man über den jeweiligen Paketmanager das Paket sun-java6-jre (original Sunjava) oder openjdk-6-jre (OpenJava oder Icedtea) und unrar (für automatisches Entpacken von rar-Archiven) ein. Für Debian testing und unstable empfehle ich die Open-Variante, da ich in einem Blog der Java-Mantainer gelesen habe, dass im nächsten Release wahrscheinlich OpenJava der Vorzug geben wird.

2. Java-Laufzeitumgebung als Standard einrichten

Das häufigste Problem, warum JD nicht startet ist die Verwendung der falschen Java-Version.
Um die richtige Version einzustellen folgendes als Root im Terminal eingeben:

/usr/sbin/update-alternatives –config java

Im anschließenden Auswahlmenü den Punkt der original Laufzeitumgebung oder wie in meinem Fall der OpenJava-Umgebung wählen.

/usr/lib/jvm/java-1.6.0-sun/jre/bin/java

bzw.

/usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/java

3. JDownloader herunterladen

Man läd sich von der Homepage die aktuelle Version des JD herunter und entpackt sie im Homeverzeichnis.

4. Jdownloader starten und Verknüpfung im Startmenü anlegen

Als erstes testet man, ob Jdownloader auch startet. Dazu ruft man es mit diesem Befehl auf:

java -jar /home/benutzer/JDownloader/JDownloader.jar

Wenn der Start erfolgreich war könnt Ihr im Auswahlmenü auf Deutsch umstellen und FlashGot installieren.

Da die Sofware nun läuft kann man mit o. g. Kommando einen Startbefehl über seinen Menüeditor anlegen.
Jdownloader läuft mit OpenJava

Troubleshooting:
Mir ist es schon einmal passiert, dass JD mitten beim Update abgebrochen hat und sich anschließend nicht mehr starten lies.
Man kann das Update dann manuell anstoßen, mit:

java -jar /home/benutzer/JDownloader/jdupdate.jar

Hallo Archlinux

Nun bin ich stolzer Blogger auf dem Archlinux-Planeten. :D
Nochmal einen großen Dank an Pierre für die Verlinkung!

WTFPL – Die wohl kürzeste Lizenz der Welt

Ich bin gerade auf meinen Streifzügen durchs Netz auf eine interessante Lizenz gestoßen, die WTFPL. Es handelt sich hierbei um eine sehr, sehr kurze Lizenzvereinbarung für Freie Software.

WTFPL steht für Do What The Fuck You Want To Public License

Hier mal die ganze Lizenz:

DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
Version 2, December 2004

Copyright (C) 2004 Sam Hocevar
14 rue de Plaisance, 75014 Paris, France
Everyone is permitted to copy and distribute verbatim or modified
copies of this license document, and changing it is allowed as long
as the name is changed.

DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION

0. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO.

Diese Lizenz stammt von Sam Hocevar einem ehemaligen Leiter des Debian Projekts.

Sinthgunt die GUI für ffmpeg

Wer kennt das nicht, man macht mit seiner Digitalkamera ein Video im Urlaub und möchte es anschließend Freunden und Verwandten zeigen. Leider sind aber die Standard-Videodateien der meisten Digikams viel zu groß um mehrere Dateien auf einem kleineren USB-Stick mit sich zu führen.

Bei mir hat ein Video mit einer Laufzeit von 3:02 Minuten eine Größe von über 300 MB. Da mir das viel zu groß ist, um es auf meinem USB-Stick oder der PSP zwischenzuspeichern, musste das Video irgendwie verkleinert werden. Auf meinen Streifzügen durchs Web bin ich auf Sinthgunt gestoßen, eine komfortabele GUI für ffmpeg. Nach dem Eindampfen ins Xvid-Format hat das Video nur noch knappe 60 MB bei gleicher Qualität.

Der Große Vorteil liegt für mich gegenüber dem GUI Winff in der riesigen Anzahl der Formate die Sinthgunt beherrscht, z. B. Google Android PSP, Palm etc. Ich kann jetzt sogar kinderleicht Videos für meinen Creative MP3-Player konvertieren. Außerdem beherrscht die Software auch das umwandeln von flvs von Youtube in ein anderes Videoformat, MP3, Ogg-Vorbis usw.

Das Projekt stellt fertige Pakete im deb- und rpm-Format bereit. Bei mir unter Lenny verrichtet die Software ohne Probleme ihren Dienst.

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