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IPV6 unter Linux deaktivieren

So kann man bei den verschiedenen Distributionen IPV6 ausschalten:

Debian / Sidux / Ubuntu / Linux-Mint:

Als root die Datei /etc/modprobe.d/aliases öffnen
und die Zeile

alias net-pf-10 ipv6
in
alias net-pf-10 off
ändern.

Um das manuelle Laden des ipv6-Moduls zu verhindern kann noch die Zeile alias ipv6 off angehängt werden.

Neu ab Squeeze / neuere Ubuntu-Versionen

Bei Grub2 folgende Zeile in die Datei /etc/default/grub einfügen:

#IPV6 aus
GRUB_CMDLINE_LINUX="ipv6.disable=1"

Bei Grub(1) in der Datei /boot/grub/menu.lst folgendes an die Kernelzeile anhängen:

ipv6.disable=1

Und jeweils anschließend noch ein update-grub laufen lassen.

Archlinux

In der Datei /etc/modprobe.d/modprobe.conf die Zeilen

#Laden von IPV6-Modul verhindern
alias net-pf-10 off

einfügen.

Fedora 12 (gilt vermutlich auch für RedHat Enterprise 6 + CentOS 6)

In die Datei /etc/modprobe.d/blacklist.conf folgende Zeilen eintragen:

# ipv6 deaktiviert
blacklist ipv6
install ipv6 /bin/true

OpenSuse 11.2

Da IPV6 fest in den Kernel kompiliert wurde und sich über Yast nicht deaktivieren lässt, muss man bei Grub
/boot/grub/menu.lst die Parameter ipv6.disable=1 anhängen.

Firefox / Iceweasel

Damit auch bei Firefox IPV6 deaktiviert ist muss man inder Adresszeile about:config eingeben, anschließend den Wert des Strings network.dns.disableIPv6 auf true setzen

Kleiner Installationsleitfaden und Erfahrungsbericht Fedora 12

Ich möchte jetzt schon mal testen, wie sich Red Hat Enterprise 6 bzw. CentOS 6 auf meiner Hardware verhalten wird. Deshalb hab mir Fedora 12 heruntergeladen, F12 wird wahrscheinlich als “Unterbau” für Red Hat Enterprise Version 6 verwendet.

Features:

Gnome 2.28
KDE 4.3.x
Kernel 2.6.31
Networkmanager mit Unterstützung für UMTS-Verbindungen
KMS
und vieles mehr

Installation

Die Installation von F12 wird mittels des Installers Anaconda realisiert. Die Installation geht wie bei den meisten Distributionen intuitiv von der Hand, es wird sogar eine Option geboten, ein verschlüsseltes LVM anzulegen. Firewall und SELinux werden standardmäßig installiert und aktiviert.

Software Installation und Repositories

Nach der erfolgreichen Installation ging es an die Nachinstallation von Software und Repositories.
Folgende beiden Repositories habe ich eingebunden, diese sollten für den Standarddesktopuser reichen:

RPMFusion
Adobe-Flash-Repository

Anschließend ging es an die Nachinstallation von Software, da die Fedora Live CD abgespeckt wurde ;-) :

Exaile
VLC-Videoplayer
MPlayer (Gnome)
OpenOffice
Gimp
Gnomad2
JDownloader
Flashplugin
AWN
und die restlichen Codecs


Das Problem mit den w32codecs

Für die w32codecs gibt es für Fedora leider kein RPM, aber man kann sich ganz einfach behelfen.
Das aktuelle Archiv der w32codecs herunterladen und entpacken. Mittels dem Befehl mkdir /usr/local/lib/codecs/ den Ordner codecs erstellen.
Die entpackten Dateien in den erstellten Ordner kopieren, wechseln in den Ordner wo die entpackten Dateien liegen und
cp * /usr/local/lib/codecs ausführen. Für die Benutzung des MPlayers muss noch ein Softlink gesetzt werden
ln -s /usr/local/lib/codecs /usr/lib/win32/

Troubleshooting: Sollten trotz alledem die Codecs nicht erkannt werden, alle Codecs noch nach usr/lib/codecs kopieren.

IPV6 deaktivieren:

In die Datei /etc/modprobe.d/blacklist.conf folgende Zeilen eintragen:

# ipv6 deaktiviert
blacklist ipv6
install ipv6 /bin/true

Erfahrungsbericht und Fazit

Bis jetzt hatte ich mit F12 durchwegs positive Erfahrungen, meine ATI-Mobility X300 bietet von Anfang an 3D Unterstützung. Es funktioniert sogar die Hardwarebeschleunigung, deshalb lässt sich z. B. xmoto spielen und Compiz aktivieren. Im Gegensatz zu den vorherigen Fedora-Releases habe ich noch nicht das Gefühl mit beeding edge Sofware zu arbeiten, d. h. ich hatte bis jetzt keine Bugs oder Abstürze, das System läuft bis jetzt subjektiv stabil! :D Deshalb freue ich mich schon auf CentOS 6, da es meine Hardware ohne Nachinstallation von Treibern unterstützt und hoffentlich _noch_ stabiler laufen wird! :D :D

F12: Mein Desktop

E17 Debian- / Ubuntu- / Fedora-Repository

Für alle, die unter Debian, Ubuntu oder Fedora Enlightenment 17 ausprobieren möchten, gibt es jetzt wieder ein Repository der Entwickler.
So kann man das kompilieren aus den SVN durch das Script easy_e17.sh umgehen. :-)

Für die Debian sources.list:

Debian
Version /etc/apt/sources.list
Lenny (Stable, 5.0) deb http://packages.enlightenment.org/debian lenny main extras
Squeeze (Testing, 6.0) deb http://packages.enlightenment.org/debian squeeze main extras
Sid (Unstable) deb http://packages.enlightenment.org/debian sid main extras

für die Ubuntu sources.list:

Ubuntu
Version /etc/apt/sources.list
Jaunty Jackalope (9.04) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu jaunty main extras
Intrepid Ibex (8.10) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu intrepid main extras # not done yet
Hardy Heron (8.04) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu hardy main extras # not done yet

Den Repository-Key für Debian/Ubuntu gibts hier:

http://packages.enlightenment.org/repo.key

er kann mit

apt-key add repo.key

eingespielt werden.

für Fedora

Fedora
Version Repository
Cambridge (10) http://download.opensuse.org/repositories/X11:/Enlightenment/Fedora_10/X11:Enlightenment.repo
Sulphur (9) http://download.opensuse.org/repositories/X11:/Enlightenment/Fedora_9/X11:Enlightenment.repo

Ausführliche Infos der Entwickler:

http://packages.enlightenment.org/debian/

Bootbare Live-USB-Sticks mit UNetbootin erstellen

Wer ein Linuxlivesystem immer mit sich führen will, wird nicht eine ganze CD/DVD mit sich herumschleppen, sondern einen kleinen, handlichen USB-Stick. Früher war es ein erheblicher Aufwand, das Linux seiner Wahl auf den Stick zu bekommen. Siehe z. B. Debianwiki. Da mir das auf dauer zu anstrengend war, hab ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Natürlich bin ich im Reich der freien Software fündig geworden: UNetbootin

UNetbootin steht für Universal Netboot Installer. Mit dieser Software ist es möglich ohne die Zuhilfenahme von CDs/DVDs, direkt vom ISO-Abbild einen Bootbaren Linux/BSD USB-Stick zu erstellen. Sie ist für Linux und Windows verfügbar.

Bootbaren USB-Stick generieren

Diese Schritte sind zu erledigen:

- UNetbootin starten
– Distribution auswählen
– Version der Distribution auswählen
– ISO auswählen
– evtl. eigenen Kernel, initrd, Optionen angeben
– USB-Stick anstöpseln und auswählen
– warten ;-)

UNetbootin

UNetbootin

Folgende Distributionen werden bis jetzt unterstützt:

Debian
Ubuntu
LinuxMint
OpenSuse
ArchLinux
Fedora
FreeBSD
Frugalware
Elive
und einige mehr :-)

In diesem Sinne, viel Spaß beim Live-USB-Stick generieren :-D

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