Posts Tagged ‘ Gnome ’

Kurztipp: GTK3-Anwendungen einen nativen Look unter Xfce 4.x verpassen

Xfce 4.8 wie 4.10 setzen noch auf Gtk2, erst in der näheren Zukunft wollen die Entwickler des schlanken Desktops den Sprung auf Gtk3 wagen.

Durch die Versionsunterschiede zum Gnome3-Desktop kann es sein, dass Gtk3-Anwendungen ihr natives Aussehen unter Xfce 4 einbüßen. Damit man nicht immer das Gefühl hat, mit “Fremdkörpern” zu arbeiten, sollte man wieder ein einheitliches Look and Feel herstellen. Und so gehts:

Brasero als Fremdkörper im nicht eingepassten GTK3-Stil

Man öffnet ein Terminal und setzt auf das aktuelle Theme einen Softlink in den config-Ordner des Home-Verzeichnisses. Beim Standard-Theme Adwaita sieht das dann so aus

ln -s /usr/share/themes/Adwaita/gtk-3.0 ~/.config

Wer ein anderes Gtk3-Theme verwendet muss natürlich den Pfad entsprechend anpassen.
Anschließend kann unter den Systemeinstellungen Adwaita als Theme für alle Anwendungen (Xfce + Gnome) ausgewählt werden.

Xfce Themeauswahl

Und schon sehen Gtk3-Programme nicht mehr “fremd” aus.

Brasero im einheitlichen Gewand

Gnome 3.x samt Gnome-Shell in Debian Wheezy (testing)

Seit heute findet man Gnome 3.x samt dazugehöriger Shell im Repository von Debian Wheezy. Aktuell gibt es noch einen Misch-Masch an Paketen von Gnome 2.3x über 2.9.1 bis hin zu Gnome 3.2. Das Durcheinander wird sich sicherlich über die nächsten Wochen bei jedem Upgrade ein wenig lichten. In diesem Sinne viel Spaß beim ausprobieren, ich weiß auf jeden Fall was ich heute Abend mache ;)

Die Installation ohne vorheriges Gnome 2.x erfolgt am einfachsten über das Metapaket “gnome“:

aptitude install gnome

Gnome 3 – Neulinge sollten sich auf jeden Fall das Cheet Sheet zu Gemüte führen. :)

Debian Wheezy Gnome3

Debian Wheezy Gnome3

Vorstellung Gnome-Theme: SO X

Auf der Suche nach neuen Themes für den Gnome-Desktop bin ich auf das SO X Theme gestoßen. Es erinnert vom Aussehen etwas an das Elementary Projekt.

Damit das Theme korrekt angezeigt werden kann muss die Murrine-Engine installiert sein. Nach dem Download entpackt man die verschiedenen tar.bz2_Dateien (z. B. SO X für Debian, Ubuntu, Mint) und zieht alle oder nur die gewollten in das Fenster “Erscheinungsbild”.

SO X hell

SO X dunkel

Auf meinen Screenshots habe ich das Theme mit den Faenza Icons und dem Interfacelift Wallpaper Cosmosition abgerundet.

Shotwell eine Alternative zu F-Spot unter Gnome

Da mir F-Spot zu Mono-lastig ist, habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Solang ist mir noch zu sehr Alpha, d. h. es ist öfters mal abestürzt… Schlussendlich bin ich bei Shotwell hängen geblieben.

Shotwell ist eine schlanke und leistungsfähige Bildverwaltungssoftware die sich gut in den Gnome Desktop einfügt.

Shotwell Hauptfenster

Features

Import-Unterstützung von über 1000 Kameramodellen dank libgphoto2
Zoom Funktion für Vorschaubilder
Integrierte Bildbearbeitungsfunktionen
Veröffentlichung von Bildern bei Facebook, Flickr und Picasa
Chronologische Ablage von Fotos (Analog zu F-Spot)
Taggen von Fotos
Diashow

Fotobearbeitungsfunktionen

Drehen
Zuschneiden
Rote Augen entfernen
Anpassen (Sättigung, Beleuchtung etc.)
Automatische Bildverbesserung

Bildbearbeitung / Anpassen

Installation

Debian/Sidux

Debian Squeeze bzw. Sid:
aptitude install shotwell

Ubuntu, Opensuse, Fedora, restl. Distributionen siehe Anleitung auf der Shotwellseite.


Weiterführende Links

Userguide
Wiki

Kurzes Fazit

Soweit bin ich wirklich zufrieden mit Shotwell, es stürzt nicht ab und bietet mir alle benötigten Funktionen. Einzig und allein eine Skalier-Funktion (als zusätzliches Schmankerl ;) ) fehlt mir noch, da aber die Software weiterentwickelt wird, ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Feature implementiert wird.

Gnome 2.30 freigegeben

Gnome 2.30 wurde nun freigegeben, die letzte Version der 2.x-Serie.
Gewohnheitsgemäß wurden beim Versionssprung von 2.28 auf 2.30 viele Detailverbesserungen an Gnome vorgenommen und einige neue Features hinzugefügt:

- iPhone- und iPod-Support durch gvfs
- neuer Ansichtsmodus für Nautilus
- diverse Verbesserungen bei Empathy
- Optimierung von Tomboy
- Überarbeitung der Gnome-Benutzerverwaltung
- Überarbeitung von Time Tracker
- neue Druckunterstützung für Evience
- viele Verbesserungen für Epiphany
- Verbesserung von Vinagre
- viele kleine Detailverbesserungen…

Eine ausführliche Beschreibung der Neuerungen und Verbesserungen sind den Releasenotes von Gnome 2.30 zu entnehmen.

Ich freu mich jetzt schon auf das kommende Release von Gnome 3.0, mal sehen wie sich Gnome mit Gnome-Shell, Zeitgeist, Mutter etc. bedienen lässt. :)

Blogclient für Unterwegs – Drivel

Nach dem Test von Lekhonee, habe ich mich noch nach Alternativen umgesehen. Jörg hat ja in seinem Blog schon BloGTK näher betrachtet. Bei der weiteren Suche bin ich noch auf Drivel gestoßen.

Drivel ist ein in GTK geschriebener Client, der folgendes beherrscht:

Benutzung von Blogger, xmlrpc, Movabletype, Drupal, WordPress, ATOM-basierte Blogs
Erweiterte Formatierungen (fett, kursiv, durchgestrichen, hoch- und tiefgestellt, Liste etc.)
Einfügen von Bildern
Einfügen von Links
Einfügen von Umfragen
Rechtschreibprüfung

Drivel ist wesentlich ausgereifter als Lekhonee, außerdem unterstützt es eine größere Anzahl von Blogsoftware. Um WordPress einzubinden muss man Movabletype auswählen und folgende Adresse hinterlegen:
http://blog.wordpress/xmlrpc.php

In Zukunft werde ich unterwegs Drivel verwenden :) (Dieser Eintrag ist mit Drivel entstanden)

Drivel

Schlank und grün unterwegs im Web mit Midori

Auf der Suche nach einem schlanken, schnellen und funktionellen Webbrowser für mein Netbook bin ich auf Midori (jap. für grün) gestoßen.

Midori ist ein GTK-Webbrowser der auf Webkit aufsetzt und Tabbedbrowsing unterstützt. Die Oberfläche ist Firefox nachempfunden, kommt aber aufgeräumter daher. Man kann ihn auch mit Werbefilter, Formularvervollständigung, Mausgesten oder Cookie-Verwaltung erweitern.

Funktionen

# Vollständige Integration in GTK+ 2
# Schnelle Darstellung mit WebKit
# Reiter, Fenster und Sitzungsverwaltung
# Flexibel einstellbare Internetsuche.
# Unterstützung für Benutzerskripte und -stile.
# Intuitive Lesezeichenverwaltung.
# Anpassbare und erweiterbare Oberfläche.

Ich bin sehr zufrieden mit Midori, er reagiert angenehm schnell auf meinem Netbook, der Seitenaufbau geht auch blitzschnell. Alles in allem eine sehr gelungene Software und definitiv für alte Hardware bzw. Netbooks zu empfehlen. :)

Midori mit Erweiterungen

Gnome 2.30 wird iPod-Touch und das iPhone unterstützen

Im Release von Gnome 2.30 wird gvfs iPod-Touchs und iPhones per default unterstützen. Dies ist den Release Notes der 2.29-Serie zu entnehmen. Somit ist die Unterstützung der Apple-Geräte, anders wie manchen Medien / Blogs zu entnehmen ist, nicht nur auf das neue Ubuntu 10.04 beschränkt, sondern hält in alle Distributionen Einzug, die Gnome 2.30 ausliefern. :)

Schneller in der Konsole mit Yakuake

Wer schnell mal einen Terminal einblenden möchte, um z. B. den Upgradevorgang oder den Kompiliervorgang zu überwachen, sollte sich Yakuake mal näher ansehen. Yakuake (Yet another Kuak) ist ein KDE-Terminal, der sich wie beim Spiel Quake vom oberen Bildschirmrand einblenden lässt. Eben ideal um langwierige Vorgänge in der Konsole zu überwachen oder schnell mal einen Befehl auszuführen.

Standardmäßig lässt sich Yakuake nach dem Start mit F12 ein- und ausblenden. Eine gute Übersicht zu weiteren Tastenkombinationen bietet der entsprechende UU-Wiki-Eintrag.

Yakuake Terminal

Auch Gnome-Nutzer müssen auf dieses Funktionalität nicht verzichten, für Gtk-Umbgebungen gibt es den Fork Guake. Screenshots für Guake gibt es bei der englischen Wikipedia.

Verschwundene Fensterleisten bei aktiviertem Compiz wiederherstellen

Manchmal kommt es unter Gnome, Xfce oder LXDE vor, dass bei aktiviertem Compiz die Fensterleisten nicht mehr angezeigt werden. Um diese wieder zu aktivieren, muss man unter Gnome in System -> Einstellungen -> Startprogramme einen neuen Eintrag hinzufügen:

Name: Compiz Fensterleisten aktivieren
Befehl: gtk-window-decorator --replace
Kommentar: Zeigt Fensterleisten bei aktiviertem Compiz an

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