Posts Tagged ‘ Konvertierung ’

Bald Blu-Ray ripping möglich?

Nachdem sich der geleakte HDCP-Masterkey als echt herausgestellt hat, spielte Intel alles noch herunter.

Eine hardwareseitige Implementierung würde rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Forscher der Stony Brook University beschreiten nun einen anderen Weg, sie haben den Schlüssel in eine Dekodiersoftware (Ripper) gepackt um herauszufinden wie schnell theoretisch ein PC sein müsste, um HDCP in Echtzeit zu entschlüsseln.

In einem ersten Test von Heise wurden schon brauchbare Ergebnisse mit älterer Hardware erzielt.

Da sich es sich um eine relativ junge Software handelt, ist davon auszugehen, dass findige Entwickler sicherlich noch an der Performanceschraube drehen werden. Zudem ist das Tool unter der BSD-Lizenz von den Forschern veröffentlicht worden und steht Interessierten zum Download zur Verfügung.

Ich bin schon gespannt, wann es die erste alltagstaugliche Ripping-Software für Linux und Windows gibt. In diesem Sinne happy coding ;)

VMLoad: Mediendateien von Youtube, Myspace etc. zu Musik rippen

Vmload ist eine in Java geschriebene Software, die es einem erlaubt Musik von Youtube, Myspace etc. zu rippen.

Unterstütze Portale

* Youtube
* MyVideo
* Clipfish
* Sevenload
* Metacafe
* Vimeo

Installation

Seit einem Jahr ist auf der Seite eine Ankündigung zu finden, dass die Software bald für Linux und MacOS angeboten werden wird. Auf Anfragen zum Releasetermin reagieren die Verantwortlichen nicht, deshalb ist man gezwungen die Software unter Wine auszuführen.

Zur Installation benötigt man eine aktuelle Wine-Version, bei älteren Versionen kommt es vermehrt zu Abstürzen und Aufhängern, die exe-Datei von VM-Load und Java für Windows.

Als erstes installiert man die aktuelle Version von Wine, dann das Java und zum Schluss VMLoad.
Anschließend lässt sich VM-Load unter Anwendungen -> Wine -> Programme -> Vmload starten

Verwendung

Man nimmt z. B. bei Youtube aus der Adressleiste den Link des Videos, welches man gerne als MP3 hätte und kopiert es in das Fenster URL hinzufügen. Anschließend klickt man auf hinzufügen und ein Klick auf Download starten, startet den Download und das Rippen.

VMLoad Video Download

Konvertiervorgang

Die gerippten Titel findet man anschließend unter

/home/Benutzer/.wine/drive_c/users/Benutzer/Music

Weitere Informationen sind unter Features und Hilfe zu finden.

Fazit

Mit neuer Wine-Versionen arbeitet VMLoad ganz gut zusammen, nur manchmal kommt es noch zu Aussetzern bzw. hängt sich die Software auf. Hoffentlich erscheint bald die Version für Linux ;) Aber es lohnt sich, die Qualität der Musikdateien ist wirklich gut. :) Ein kleines Manko: Die Software scheint unter keiner freien Lizenz entwickelt zu werden.

Audex – CDs rippen unter KDE4

Unter KDE4 hat das Programm soundKonverter ausgedient, es wurde durch Audex ersetzt. Bei Audex handelt es sich um eine leichtgewichtige GUI zum auslesen und endkodieren von CDs.

Bis jetzt unterstützt Audex die Formate MP3, OGG Vorbis (oggenc), FLAC, MP4/M4A/AAC (faac) und RIFF WAV.
Zu den weiteren Features zählen:

* Auslesen mit CDDA Paranoia, für fehlerfreies auslesen
* Auslesen und encodieren läuft parallel
* Benennung der Alben, Interpreten und der Titel mittels CDDB/FreeDB
* Cover werden automatisch aus dem Internet geladen
* Playlisterstellung
* Protokollerstellung des Encodiervorgangs

Audex

Da bei der Installation von Audex nicht bei allen Distributionen die benötigten Encoder automatisch installiert werden kann man diese noch nachinstallieren. Dazu reicht es die Pakete

flac lame vorbis-tools

einzuspielen. Anschließend kann man, wie auf dem Screenshot ersichtlich ist, z. B. für Ogg ein Profil anlegen.

Audex Ogg einrichten

BIN in ISO konvertieren

Eigentlich hab ich versucht eine *.bin Datei ins System zu mounten, ähnlich wie ein ISO. Leider hat das nicht geklappt, Google konnte mir auch nicht weiterhelfen… Im Repo bin ich aber auf die Software ccd2iso gestoßen, damit kann man ganz fix ein von der BIN-Datei einer ISO Datei erzeugen, und diese anschließend im System mounten.

Iso erzeugen:

ccd2iso datei.bin datei.iso

(Sollte jemand wissen, wie man BINs im System mounten kann, bitte Kommentar schreiben ;))

ext3 in ext4 konvertieren

Da ich gestern freundlicher Weise von Lesern darauf aufmerksam gemacht wurde (danke nochmals :D), dass der Dateisystemcheck unter ext4 wesentlich schneller vonstatten geht, habe ich heute meine Rootpartition auf ext4 umgestellt.
Dazu bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Boot in einer LiveCD, da die zu ändernde Partition nicht eingebunden sein darf. Ich habe mich für PartedMagic entschieden, da es komplett aus dem RAM läuft.
Nachdem die CD gebootet hat guckt man in der LiveCD welche Bezeichnung die Platte bzw. Partition hat, die man ändern möchte.

fdisk -l

In meinem Fall war es wieder sda1. Anschließend geht es an das Konvertieren von ext3 zu ext4:

tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/sda1/

Ganz wichtig, nach der Konvertierung (dauert nur ein paar Sekunden) muss unbedingt ein fsck laufen:

fsck -fCVD /dev/sda1/

Dann wird die Partition gemountet, die man so eben umgestellt hat, um die Datei /etc/fstab/ noch auf ext4 anzupassen. Dazu ändert man in der Datei die Zeile

UUID=EureUUID / ext4 relatime 0 1

einfach von ext3 auf ext4. Reboot fertig.
Natürlich kann bei solchen Aktionen immer etwas schief gehen, deshalb denkt vorher an die Datensicherung…

Last.fm Streams mit TheLastRipper aufnehmen

Nachdem mein Artikel über OperaUnite und Mp3s teilweise die Gemüter etwas erhitzt hat, zeige ich heute einen Weg auf, ganz legal, zumindest in Deutschland, an Musik zu kommen.
Dazu benötigt man die Software TheLastRipper , einen Last.fm Account und am besten eine Flatrate ;-).

Installation

Bei den meisten Distributionen liegt die Software bereits in den Repos vor. Also wie gewohnt über den Paketmanager einspielen.

Benutzung

Unter “Preferences” muss man seinen Last.fm-Account eintragen und im Reiter “Music directory” den Ornder angeben, in dem die Mp3s gespeichert werden sollen.
Nach einem Klick auf Login verbindet sich der Ripper zu Last.fm.

Einstellungen

Anschließend kann man Musik nach den folgenden Kriterien aufrufen:

Tag
Similar artist
Playlist
Personal
Loved
Recommended
Neighbours
Group
lastfm://

Also z. B. wie ich als Similar Artist “Nightrage” eintragen auf “Tune in” klicken und Lieder die denen ähnlich von Nightrage sind rippen lassen :)
TLR legt die gerippten Musikstücke schon mit ausgefülltem ID3-Tag in einer übersichtlichen Verzeichnishierarchie in CD-Qualität ab: Künstler – Album – Lieder

TheLastRipper in Aktion


Weiterführende Links

Ausführlich beschrieben mit so manchen Tricks ist die Benutzung im Ubuntuusers-Wiki. Hier findet man auch den Paragrafen, der das Rippen legalisiert.

OpenXML in OpenOffice-Format konvertieren

Wer kein OpenOffice 3.0 oder höher sein Eigen nennt, kann Microsoft’s neues “offenes” Office-Format nicht öffnen. Dies betrifft derzeit hauptsächlich die Debian Lenny User. Zum Glück gibt es die Software odf-converter , welche OpenXML in OpenOffice-Files umwandelt. Dies soll mit Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien funktionieren.

Benutzung lt. Archlinuxwiki:

odf-converter /I OpenXML.docx

Es wird dann eine Datei mit dem Namen OpenXML.odt erstellt, diese kann dann unter OpenOffice-Writer geöffnet werden.

Kurztipp: In der Konsole FLV in MP3 umwandeln

Man kann auch auf der Konsole aus einem FLV die Audiospur als MP3 auslesen.
Mit folgendem Befehl:

ffmpeg -i VIDEO.flv -f mp3 -vn -acodec copy AUDIO.mp3

Sinthgunt die GUI für ffmpeg

Wer kennt das nicht, man macht mit seiner Digitalkamera ein Video im Urlaub und möchte es anschließend Freunden und Verwandten zeigen. Leider sind aber die Standard-Videodateien der meisten Digikams viel zu groß um mehrere Dateien auf einem kleineren USB-Stick mit sich zu führen.

Bei mir hat ein Video mit einer Laufzeit von 3:02 Minuten eine Größe von über 300 MB. Da mir das viel zu groß ist, um es auf meinem USB-Stick oder der PSP zwischenzuspeichern, musste das Video irgendwie verkleinert werden. Auf meinen Streifzügen durchs Web bin ich auf Sinthgunt gestoßen, eine komfortabele GUI für ffmpeg. Nach dem Eindampfen ins Xvid-Format hat das Video nur noch knappe 60 MB bei gleicher Qualität.

Der Große Vorteil liegt für mich gegenüber dem GUI Winff in der riesigen Anzahl der Formate die Sinthgunt beherrscht, z. B. Google Android PSP, Palm etc. Ich kann jetzt sogar kinderleicht Videos für meinen Creative MP3-Player konvertieren. Außerdem beherrscht die Software auch das umwandeln von flvs von Youtube in ein anderes Videoformat, MP3, Ogg-Vorbis usw.

Das Projekt stellt fertige Pakete im deb- und rpm-Format bereit. Bei mir unter Lenny verrichtet die Software ohne Probleme ihren Dienst.

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