Posts Tagged ‘ Linux ’

Tor Browser Bundle unter Linux ausprobiert

Bald kommt wieder die jährliche Urlaubszeit und den deutschen als Reiseweltmeister zieht es wieder in die entlegensten Winkel unseres blauen Planeten. Es ist davon auszugehen, dass man bei Reisezielen wie Iran und China auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten muss. Und ich meine jetzt nicht unsere in Schland liebgewonnene Demokratur, sondern unser (noch weitestgehend) freies Internet. Wer sich auch im Urlaub nicht eingeschränkt in den Weiten des WWWs bewegen möchte, sollte sich das Tor Browser Bundle herunterladen.

Abgesehen von ausgeübter Zensur im Internet ist auch die Vorratsdatenspeicherung, welche zentral von Brüssel gefordert wird, ein guter Grund Anonymisierungsdienste zu Nutzen.

Download und Benutzung

Man holt sich das aktuellste Browser Bundle von der Seite des Tor-Projekts und entpackt es in das Home-Verzeichnis oder auf den Destkop. Im so neu entstandenen Ordner tor-browser_de findet man nun Tor samt Firefox und Vidalia.

Vidalia

Vidalia

Ein Doppelklick auf die Datei start-tor-browser startet als erstes Vidalia, das Kontroll-Panel für den Tor-Dienst, und nach erfolgtem Verbindungsaufbau zum Tornetzwerk schlussendlich den mitgelieferten Firefox-Browser.

Beim Start von Tor wird man gleich mit einer seite des Tor-Projekt begrüßt, die einem die “neue” IP zeigt.

Firefox mit dem Tor-Netzwerk verbunden

Firefox mit dem Tor-Netzwerk verbunden

Um die so mit neu erworbente Identität im Internetz zu wahren werden bei Firefox die AddOns HTTPS-Everywhere, NoScript und Torbutton mitgeliefert.

Kurze Erläuterung zu den AddOns

HTTPS-Everywhere - Das AddOn ist dafür verantwortlich, das unterstützte Webseiten automatisch über eine sichere Verbindung aufgerufen werden.
NoScript - Unterbindet Javascript, Java etc. da findige Programmierer über Javasript die wahre IP herausfinden können.

Installierte AddOns

Installierte AddOns

Fazit

Mit dem Tor Browser Bundle ist es auch für Laien möglich, innerhalb kürzester Zeit eine neue Identität im Web anzunehmen. Es ist weder eine Installation von Software noch ein komplizierter Konfigurationsaufwand nötig. Das Bundle steht für Linux, Mac OS und Windows zum Download bereit.

Wer zum ersten mal mit Anonymisierungsdiensten zu tun hat, dem emfpehle ich die Auflistung im Ubuntuusers-Wiki unter Tor/Gefahren. Wer ein System haben möchte, das komplett über das Tor-Netz kommuniziert kann entweder Tor auf seinem System einrichten oder sich Tails, die Distribution des Tor-Projekts installieren.

Hibiscus: Optisches chipTAN Verfahren unter Linux

Seit ca. einem Jahr stellen die meisten Banken auf optisches chipTAN bzw. SMS TAN um, hierzu wird das veraltete sm@rtTAN Verfahren oder je nach Bankenstand der TAN-Bogen aufgegeben. Die neuen Verfahren werden eingeführt, da sie nach aktuellem Stand um einiges sicherer sein sollen, als die derzeitigen Standards.

Jeder der eine Finanzverwaltungssoftware einsetzt, muss sich spätestens jetzt Gedanken zur Anbindung der jeweiligen Software über das neue Verfahren zu den Bankservern machen. Einige kommerzielle und nicht kommerzielle bzw. freie Programme beherrschen bis dato die neuen TAN-Verfahren noch nicht.

Eine Ausnahme bei freier Software ist Hibiscus, die Java-basierende, von Olaf Willuhn entwickelte Bankingsoftware.

Features laut Wikipedia:

Unterstützte HBCI-Medien

Chipkarte (DDV)
Schlüsseldiskette
PIN/TAN (inkl. chipTAN sowohl optisch als auch manuell)
Unterstützte HBCI-Geschäftsvorfälle

Abruf der verfügbaren Konten
Saldo abrufen
Konto-Umsätze abrufen
Einzel- und Sammel-Überweisung
Einzel- und Sammel-Lastschriften
Termin-Überweisung
SEPA-Überweisung
Daueraufträge abrufen, anlegen, ändern, löschen
Weitere Eigenschaften

Adressbuch mit Anzeige der Umsätze von/an den Kontakt
Verwaltung beliebig vieler Konten/Bankverbindungen
Führung eines Protokolls pro Konto
Erzeugung und Druck eines INI-Briefs
Abrufen von System-Nachrichten der Bank
Export von Konto-Umsätzen im HTML-, XML-, CSV- und Portable Document Format
Anpassbare Startseite mit Finanz-Übersicht über alle Konten
Globale Suchfunktion über Konten, Aufträge und Umsätze
Grafische Auswertungen
Synchronisierung aller Konten en bloc
Ausführen von Geschäftsvorfällen/Kontosynchronisation im Hintergrund

Wer auf der Suche nach einer Homebanking-Anwendung ist, die auf Höhe der Zeit ist, sollte auf jeden Fall Hibiscus ausprobieren. Die Eirichtung ist gut im UU-Wiki beschrieben und der Entwickler hält online ein ausführliches Handbuch bereit.

chiptan / Screenshot von willuhn.de

chiptan / Screenshot von willuhn.de

Open Source-Stilblüten: Bring es auf den Punkt!

Gestern auf der Heimfahrt hab ich im Zug einem Bekannten geholfen, sein Notebook mit Ubuntu wieder zurecht zu biegen. Es war kein großes Problem, er hatte nur fehlerhafte Einträge in der sources.list. Irgendwie kam mir dabei folgender Satz in den Sinn und verfolgt mich bis heute ;)


“Der gemeine Ubuntunutzer zeichnet sich durch den inflationären Gebrauch des sudo-Befehls aus, dessen Verwendung steigt exponentiell mit Frische des Releases.”

Habt ihr auch Zitate oder eigene Einfälle mit denen man Projekte im Open Source Bereich mit einem Augenzwinkern beschreiben kann?

An die Ubuntunutzer, den Satz bitte nicht zu ernst nehmen. Nach diesem jetzt schon turbolenten Jahr mit UniOS, Snowlinux, Fukushima und der Finanz-, Euro-, Vertrauens-, Wirtschafts-, Griechenland-, PIIGS-, und-wie-sie-noch-heißen-wird-Krise muss man sich auch mal auf andere Gedanken birngen. Nicht, dass gleich virtuelle Steine fliegen. ;)

[Update] UniOS / ChairsOS: Das Überbetriebssystem

Endlich, zwei Hände voll junger Programmierer hat es geschafft, sie haben ein System entwickelt, welches Linux-, Windows- und als Dreingabe auch noch MacOS-Software installieren und ausführen kann.

Mit nur 52 Millionen Zeilen Code wurde dieses Projekt realisiert. Zum Schutz vor Hackerangriffen lassen sie alle potentiell kompromittierbaren Vorgänge in einer eigens entwickelten Sandbox laufen, somit haben 1337-H4x0or,Viren, Trojaner und Würme keine Chance sich auf dem System einzunisten. Außerdem kann es noch mit einigen Neuentwicklungen aufwarten, als Schmankerl z. B. 3D-Support für aktuelle Spiele (siehe Projekt-HP).

Früher firmierte das Projekt noch unter dem Namen ChairsOS:

wa.de
thinknext-media.net
Gulli-Board

Jetzt, wohl aus “marketingteschnischen” Gründen wurde das Projekt in UniOS umbenannt:

Offizielle Homepage mit Screenshots, Preisen und Roadmap
Bericht des PC-Magazins

Derzeit ist leider noch keine Testversion online, die Freigabe des Systems soll aber laut Aussage der Entwickler im Dezember 2011 erfolgen.

Aus meiner Sicht hat die Welt auf dieses System gewarten, einzig und allein der Markführer Snowlinux muss sich warm anziehen, er bekommt in seiner Monopolstellung endlich Paroli geboten.

Wer sich zum aktuellen Stand zu Snowlinux informieren möchte kann sich in einem vom Entwickler eröffneten Thread im UU-Forum tagesaktuell informieren.

Danke an TobsenD aus dem Debianforum für die Info!

Jetzt mal im Ernst liebe “Entwickler” beider Systeme, wenn man sich die Threads im Netz zu euren System anguckt fällt man vom Stuhl. Wenn man sich schließlich wieder gefangen hat, möchte man glatt zum heulen anfangen. Ihr verbaut euch, wenn es ganz dumm läuft einige Wege in der Zukunft. Heutzutage googelt ein Großteil der Personaler nach den Namen der Bewerber. Was denkt ihr,was passieren wird wenn er auf Eure “Betriebssysteme” und die dazugehörigen Threads stößt!?!

Deshalb gilt:

Erst denken -> dann nochmal denken -> dann abwägen -> dann handeln

und nicht:

geistige Blähung -> ich muss das der ganzen Welt mitteilen -> Juhu die springen drauf an -> verdammt die erwarten doch was von mir/uns -> schnell ne Ausrede erfinden -> schnell ne…

Aber vielleicht irre ich mich ja, und ihr habt wirklich so ein Übersystem, ich biete mich gerne als Alphatester an. Ich wäre perfekt geeignet, hier bei mir segelt genug Linux-, Windows- und Mac-Software rum mit der ich euer System malrätieren könnte. Das ganze würde ich natürlich in einem Testbericht für die Welt frei lesbar zusammenfassen.

Update:

Geirrt habe ich mich wohl nicht, dem Nachtrag im Golemartikel zu urteilen scheint es sich um ein Windows XP mit Andlinux zu handeln. Quelle

InsightCommunity: Evolution funktioniert auch knapp 200 Jahre nach der Entdeckung! / Eine Glosse

Letztens fiel es mir wie Schuppen von den Augen, seit Jahren nutze ich diverse Freie Software auf meinen Rechnern. Anfangs war das Angebot, abgesehen von linuxspezifischer Software, sehr sparsam gesät. Nun hat sich meiner Meinung nach in der Sofwarekultur einiges geändert, Benutzer wenden sich teilweise oder ganz von propritärer Software ab, hin zu Freier Software. Auch vor Entwicklern macht dieser Trend nicht halt, durch das steigende Nutzeraufkommen steigt auch die Zahl der Entwickler im Bereich Open Source / Freier Software. Oder der Trend ist umgekehrt? ;) Durch die steigende Entwicklerzahl, den freien Quelltext und die Motivation entstehen schon fast unzählbare Projekte.

Es fängt an bei der Wahl des freien Betriebssystems es gibt den Linuxkernel(von den gefühlten 10.000 Distributionen möchte ich gar nicht anfangen, diese aufzuzählen), die BSDs, Haiku oder GNU Hurd um die bekannteren zu nennen. Noch mehr Qual der Wahl hat man bei der Desktop Oberfläche. Seit den Anfängen Freie Software hat sich viel getan, heute gibt es freie Sofwarealternativen für den otto-normalo Desktop-User wie Sand am mehr, auch ein Großteil der Server wird mit freier Software betrieben.

Doch ist diese Diversifikation im Bereich Open Source Softare Fluch oder Segen für die Projekte, Verbreitung und Akzeptanz?

Projekte

Auch in der (freien) Softwarewelt gibt es das Artensterben, Entwickler wenden sich von einem Projekt ab und gründen ein neues bzw. unterstützen ein alternatives Projekt (Bsp. Sidux – Aptosid, Xfree86 – X, OpenOffice.Org – Libreoffice). Dieser Evolutionszyklus erinnert mich an den Darwinismus “Überleben des Stärkeren” (Fitteren/Schlaueren/Anpassbarsten) Oder wers lieber kapitalistisch sieht, die Selbstreinigung des Marktes.

Was sich bei der Vielfalt des Lebens bewährt hat, bringt auch neue Arten in der Software Welt hervor. Das bedeutet schlichtweg, nicht mehr zeitgemäße oder Fehlentwicklungen werden ausgesondert bzw. gehen in neue Projekte über. So werden keine Ressourcen verheizt und User-Nerven geschont.

Verbreitung

Die Artenvielfalt bei Freier Software wirkt sich natürlich auch auf die Verbreitung aus, sie läuft auf einer Vielzahl von Prozessorarchitekturen, auf den meisten Betriebssystemen (Linux, BSD, Windows, Mac OS, iOS, Android, Haiku etc.), auf Desktops so wie auf Servern. Meist gibt es zu einer bestimmten Software zig Alternativen, z. B. Musikspieler (Amarok, Clementine, Banshee, Rhythmbox, XMMS, Aqualung, aTunes, Audacious usw. usf.) Hier sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Aktzeptanz

Beim Heimnutzer ist freie Software bereits angekommen, ob es sich dabei um Desktopsoftware, Handys, den Kühlschrank oder das Auto handelt, oft weiß der Nutzer gar nicht, dass er Freie Software benutzt. Den meisten Exemplaren ist es oft egal ob es sich um Freie oder propritäre Software handelt, Hauptsache sie funktioniert so, wie sie sich das vorstellen.

In der Firmenwelt sieht die Sache leider ganz anders aus, viele Verantworliche bestehen auf Support Seitens des Herstellers, feste Ansprechpartner, feste Releasezyklen oder andere Anforderungen die Freie Software (noch) nicht erfüllt. Schade eigentlich, hier könnte im nicht unternehmenskritischen Bereich schon massenhaft Lizenzgebühren eingespart werden, als Beispiel führe ich mal den Einsatz von PDF Creator anstatt von Adobe Acrobat Pro an. Für Nutzer, die lediglich aus einer Büroanwendung PDFs genierieren wollen, sollte diese Software ausreichend sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass die Verantwortlichen für die Softwareauswahl einer Firma teilweise haarstreubende Argumente anbringen um den Einsatz von Open Source zu verhindern. Teilweise aus Unwissenheit gepaart mit Ignoranz, teilweise aus Angst vor Sicherheitslücken die angeblich lange nicht gefixt werden. Man blicke doch nur mal krisch auf Adobe (Flash Player) und MS (Patch-Day)… Wie dem auch sei, es muss sich in den Köpfen der Verantwortlichen entwas ändern.

Auf jeden Fall sehe ich Freie Software auch in Zukunft im Aufwind, für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Open Source auch Unternehmen _flächendeckend_ erreicht, im Bereich Heimwanwender hat sie schon vorgemacht wie es geht! :)
Und zum Schluss noch mal ein dickes Dankeschön an die freiwilligen Entwickler und Unterstützer (User helfen User) in den unüberschaubaren Open Source Projekten für ihre in ihrer Freizeit geleistete Arbeit! :)

Schutz der Privatsphäre: Unter Linux IPV6 Privacy Extensions aktivieren

In einem Artikel auf heise.de bin ich auf die Problematik der “fehlenden” Privatsphäre, welche die Aktvierung von IPV6 mit sich bringt, aufmerksam geworden.

Kurz zusammengefasst ist die Problemstellung folgende:
Wird bei aktivierter automatischer Konfiguration der IPV6-Adresse, verfahrensbedingt die MAC-Adresse in die globale IPV6-Adresse aufgenommen. Hierdurch kann man eindeutig im Netz identifiziert werden.

So ganz blick ich das Verfahren noch nicht, ich muss mir den Artikel noch 10 mal durchlesen ;)

Dieses “Feature” ist standardmäßig bei den Linux Distributionen aktiviert, lt. dem Heise-Artikel können unter Debian,Ubuntu und Fedora die sog. Privacy Extensions wie folgt manuell eingeschalten werden. Dadurch wird die IPV6-Adresse anhand von zufälligen Daten generiert:

Dazu in der Datei /etc/sysctl.conf für jede! Netzwerkkarte einen Eintrag mit der Zeile net.ipv6.conf.NETZWERKKARE.use_tempaddr = 2 einfügen.

Das sieht dann z. B. so für Ethernet aus:

net.ipv6.conf.eth0.use_tempaddr = 2

und für Wlan:

net.ipv6.conf.wlan0.use_tempaddr = 2

Oder man setzt den Wert über die Shell als Root mittels:

sysctl net.ipv6.conf.wlan0.use_tempaddr=2
Die genaue Bezeichnung seiner Netzwerkkarten findet man in der Datei /etc/network/interfaces

Update:
Bei Nutzern des Networkmanagers ist die interfaces leer, hier kann man sich beispielsweise mit den Kommandos

ifconfig -> Ethernet
iwconfig -> Wireless

behelfen

Bei Ubuntu muss man unter /etc/sysctl.conf noch zusätzlich zu o. g. Zeilen die Zeile net.ipv6.conf.default.use_tempaddr=2 eintragen

Auf jeden Fall sollte man sich den Artikel auf heise.de zu Gemüte führen, dort wird das IPV6-Verfahren ausführlich erklärt und zusätzlich auf alle gängigen Betriebssystemen eingegangen (Linux, Windows, Mac OSX, Android und iOS).

Kurztipp: Datenschutz unter Linux im Flashplayer 10.3

Ab der Flashplayer-Version 10.3 hat man nun endlich mehr Möglichkeiten seine Daten in Flashanwendungen zu schützen.

Dazu navigiert man in der jeweiligen Desktopumgebung zu Einstellungen (hier im Beispiel LXDE) und öffnet das Flash-Menü. Im folgenden Fenster kann der Datenschutz verbessert werden. Wichtig meiner Meinung nach ist gleich der erste Reiter “Speicher” hier kann verhindert werden, dass sog. Flash-Cookies ihren Weg auf den Computer finden. In den Nachfolgenden Reitern können noch diverse Zugriffe von Flash eingeschränkt werden.

Flashplayer Einstellungsmenü

Besser wäre natürlich ganz ohne Flashplayer auszukommen, dazu evtl. in Kürze mehr auf meinem Blog.

Musik von Soundcloud beziehen (rippen/downloaden)

Beim surfen bin ich auf einen Musikstreamingdienst Namens Soundcloud aufmerksam geworden. Anders wie herkömmliche Musikwebseiten wird Soundcloud nicht zentral gepflegt, sondern versteht sich vielmehr als Plattform für Künstler und Nutzer, die Ihre Musik Anderen zum anhören bereitstellen wollen.

Um Musik bei Soundcloud hören zu können ist ein Konto notwendig. Hat man dieses eingerichtet kann es auch schon los gehen, unter dem Reiter “Tracks” kann man nun Musik entdecken. Mit einem Klick auf den übergroßen “Play-Button” wird das Lied gestartet. Wenn man etwas mitteilen will, kann man Kommentare im Lied hinterlegen. Genau wie bei meiner Entdeckung von Grooveshark habe ich mir mal den Flash-Musikplayer etwas genauer angesehen und genau wie anfangs bei Grooveshark lässt sich unter Iceweasel/Firefox mittels des Plugins Video DownloadHelper der MP3-Stream abgreifen. In diesem Sinne viel Spaß und nur freie Musik aufzeichnen, es findet sich auch das ein oder andere kommerzielle Angebot.

Video DownloadHelper auf Soundcloud

sharkThief mit Linux und MacOSX nutzen

sharkThief ist wie Groovedown und Scoilors Grooveshark Downloader ein Programm um Musik von grooveshark herunter zu laden.

Das Programm ist meiner Meinung nach von der GUI und den Funktionen her derzeit das Beste der o. g. drei. Der Haken für Linux- und OSX-Nutzer liegt darin, dass sharkThief auf das Net-Framwork von Microsoft aufbaut. Eine Installation über Wine scheitert, hier startet sharkThief erst gar nicht. Um trotzdem in den “Genuss” von sharkTief kommen zu können, hilft nur eins: Virtualisieren.

Viele werden ein Komplettsystem eines namenhaften PC-Herstellers ihr Eigen nennen dürfen. Den meisten Komplettystemen liegt eine Windowslizenz bei, die man auch wenn man Windows nicht mehr benutz, jetzt wieder herauskramen sollte. Nun installiert man sich Virtualbox, installiert anschließend Windows (XP/Vista oder 7). Da das virtualisierte Windows nun über den Host Netzwerkzugriff nach Außen hat, kann man sich sharkthief downloaden. Jetzt kommt das Wichtigste ;), damit der Dateiaustausch zwischen Host und virtualisiertem System funktioniert, muss wenn Windows hochgefahren ist und man sich eingeloggt hat im Virtualbox-Menü unter Geräte->Gasterweiterungen installieren die Gasterweiterungen installiert werden. Zum Schluss legt man sich noch einen Ordner “Austausch” unter /home/Username/ (Linux) bzw. /USERS/Username/ (OSX) an, diesen kann man im VBox-Menü unter Geräte->Gemeinsame Ordner nun als Austausch-Ordner zwischen beiden Systemen festlegen. Dem Dateiaustausch zwischen Linux / OSX und Virtual-Windows steht jetzt nichts mehr im Wege.

sharkThief auf meinem Hackintosh

P. S. evtl. lohnt sich auch ein Lizenzkauf, sofern keine Lizenz im Haushalt vohanden ist. Die Amortisation lässt nicht lange auf sich warten ;)

[Update] Snowlinux – Die große PR-Aktion des Lars Torben K.

In diversen Linuxforen ,u. a. auch im Debianforum, machen verschiedenste User auf Snowlinux aufmerksam. Angeblich ein Ubuntu 11.04-”Derivat”, mit einem Metal-Design und Gnome3 als Standard-Desktopumgebung.

An sich ist an den Postings nichts Auffälliges, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass es ein neues Derviat von Ubuntu gibt. Wenn man sich nun aber näher mit der “Distribution” Snowlinux beschäftigt, merkt man, dass es sich (bis jetzt?) nur um heiße Luft handelt:

vgl:
http://www.linux-forum.de/linux-snowlinux-cold-1-0-is-released-1971619.html
http://forum.ubuntuusers.de/topic/neue-distribution-linux-snowlinux

Und es gibt noch mehr Aliase des Snowlinux-Founders bei Pastebin, das ganze scheint wohl einem Linuxuser schon gehörig – Pardon für meine Ausdrucksweise- auf die Nüsse gegangen zu sein.

Und was sollte dann die ganze Aktion, wenn es nie eine fertige Version von Snowlinux geben wird?
Ich zitiere mal spiralnebelverdreher aus dem Debianforum:

Ich zitiere mal Lars aus dem computerhilfe-forum:
Hi,

ich habe eine gute Idee, mit der wir mehr User anlocken können.

Wir erweitern die Linux Ecke.

Es gibt ganz wenige Foren die sich damit umgehend befassen.

Außerdem habe ich schon mehrmals nach Problemlösungen gegoogled, jedoch fast keine richtige Antwort gefunden.

Wir könnten dazu dann Howtos schreiben, und wenn jemand danach googled, es gibt viele Leute die genau das selbe Problem wie ich hatten, ohne eine Antwort, kommt er dann hier her.

Ok, dann schauen wir mal, wieviele Howtos denn jetzt so geschrieben werden. Wenn mir irgendwann mal hier niemand weiterhelfen kann, werd ich dort nach der Lösung suchen.

Da wollte wohl jemand nur die Bekanntheit seines IT-Forums steigern. Der Schuss ging wohl gehörig nach Hinten los… ;)

Aber Lars ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und warte sehnsüchtig auf die fertige Version von Snowlinux 1.0 alias “Cold”.

[Update]Snowlinux schein einer Never Ending Story zu werden:

Pastebin – Chatauszugder trägt definitv zur Stimmungsaufhellung bei
Serversupportforum
modernboard

@Lars: Tu dir bitte einen Gefallen und lass das Spamming, du bist mittlerweile der Running Gag in diversen Foren. Wenn du wirklich später mal in der IT-Branche Fuß fassen möchtest sind diese Aktionen nicht gerade von Vorteil.
Und eine Frage hätte ich auch nocht, die dyndns-Einträge worauf verklinken die, auf deinen privaten PC, willst du damit mehrere Mirrors vorgaukeln?

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