Posts Tagged ‘ OSX86 ’

Schutz der Privatsphäre: Unter Linux IPV6 Privacy Extensions aktivieren

In einem Artikel auf heise.de bin ich auf die Problematik der “fehlenden” Privatsphäre, welche die Aktvierung von IPV6 mit sich bringt, aufmerksam geworden.

Kurz zusammengefasst ist die Problemstellung folgende:
Wird bei aktivierter automatischer Konfiguration der IPV6-Adresse, verfahrensbedingt die MAC-Adresse in die globale IPV6-Adresse aufgenommen. Hierdurch kann man eindeutig im Netz identifiziert werden.

So ganz blick ich das Verfahren noch nicht, ich muss mir den Artikel noch 10 mal durchlesen ;)

Dieses “Feature” ist standardmäßig bei den Linux Distributionen aktiviert, lt. dem Heise-Artikel können unter Debian,Ubuntu und Fedora die sog. Privacy Extensions wie folgt manuell eingeschalten werden. Dadurch wird die IPV6-Adresse anhand von zufälligen Daten generiert:

Dazu in der Datei /etc/sysctl.conf für jede! Netzwerkkarte einen Eintrag mit der Zeile net.ipv6.conf.NETZWERKKARE.use_tempaddr = 2 einfügen.

Das sieht dann z. B. so für Ethernet aus:

net.ipv6.conf.eth0.use_tempaddr = 2

und für Wlan:

net.ipv6.conf.wlan0.use_tempaddr = 2

Oder man setzt den Wert über die Shell als Root mittels:

sysctl net.ipv6.conf.wlan0.use_tempaddr=2
Die genaue Bezeichnung seiner Netzwerkkarten findet man in der Datei /etc/network/interfaces

Update:
Bei Nutzern des Networkmanagers ist die interfaces leer, hier kann man sich beispielsweise mit den Kommandos

ifconfig -> Ethernet
iwconfig -> Wireless

behelfen

Bei Ubuntu muss man unter /etc/sysctl.conf noch zusätzlich zu o. g. Zeilen die Zeile net.ipv6.conf.default.use_tempaddr=2 eintragen

Auf jeden Fall sollte man sich den Artikel auf heise.de zu Gemüte führen, dort wird das IPV6-Verfahren ausführlich erklärt und zusätzlich auf alle gängigen Betriebssystemen eingegangen (Linux, Windows, Mac OSX, Android und iOS).

sharkThief mit Linux und MacOSX nutzen

sharkThief ist wie Groovedown und Scoilors Grooveshark Downloader ein Programm um Musik von grooveshark herunter zu laden.

Das Programm ist meiner Meinung nach von der GUI und den Funktionen her derzeit das Beste der o. g. drei. Der Haken für Linux- und OSX-Nutzer liegt darin, dass sharkThief auf das Net-Framwork von Microsoft aufbaut. Eine Installation über Wine scheitert, hier startet sharkThief erst gar nicht. Um trotzdem in den “Genuss” von sharkTief kommen zu können, hilft nur eins: Virtualisieren.

Viele werden ein Komplettsystem eines namenhaften PC-Herstellers ihr Eigen nennen dürfen. Den meisten Komplettystemen liegt eine Windowslizenz bei, die man auch wenn man Windows nicht mehr benutz, jetzt wieder herauskramen sollte. Nun installiert man sich Virtualbox, installiert anschließend Windows (XP/Vista oder 7). Da das virtualisierte Windows nun über den Host Netzwerkzugriff nach Außen hat, kann man sich sharkthief downloaden. Jetzt kommt das Wichtigste ;), damit der Dateiaustausch zwischen Host und virtualisiertem System funktioniert, muss wenn Windows hochgefahren ist und man sich eingeloggt hat im Virtualbox-Menü unter Geräte->Gasterweiterungen installieren die Gasterweiterungen installiert werden. Zum Schluss legt man sich noch einen Ordner “Austausch” unter /home/Username/ (Linux) bzw. /USERS/Username/ (OSX) an, diesen kann man im VBox-Menü unter Geräte->Gemeinsame Ordner nun als Austausch-Ordner zwischen beiden Systemen festlegen. Dem Dateiaustausch zwischen Linux / OSX und Virtual-Windows steht jetzt nichts mehr im Wege.

sharkThief auf meinem Hackintosh

P. S. evtl. lohnt sich auch ein Lizenzkauf, sofern keine Lizenz im Haushalt vohanden ist. Die Amortisation lässt nicht lange auf sich warten ;)

Hackintosh / OSX86: Kext installieren

So installiert man die benötigten Kexts für seine Hardware:

- Das Kext für seine Hardware nach /System/Library/Extension entpacken oder kopieren
- Den Terminal öffenen und mit sudo -s dauerhaft zu Root werden
- Mit chmod -R 755 /System/Library/Extensions/deine.kext die richtigen Dateiattribute vergeben
- Mit chown -R root:wheel /System/Library/Extensions/dein.kext die richtigen Berechtigungen vergeben
- 2 Dateien löschen, es kann sein, dass diese nicht gefunden werden. Dann die Meldung wegklicken, das hat keinen Einfluss auf den Vorgang:
rm -R /System/Library/Extensions.kextcache
rm -R /System/Library/Extensions.mkext

- Neustarten und überprüfen ob die Hardware jetzt richtig erkannt wurde, wenn nicht neue Kext suchen ;)

Installation von Snow Leopard auf einem Acer Aspire M3800 – ein Mac Pro Hackintosh

Wie ich im Debianforum schon angekündigt habe, wollte ich mir OSX angucken, ohne mir gleich einen Mac zulegen zu müssen. In verschiedenen IT-News habe ich häufig etwas über einen Hackintosh gelesen. Desöfteren war von einem Chameleon Bootloader die Rede.

Nun hat mich die Neugierde und der Spieltrieb gepackt und ich wollte das unbedingt ausprobieren. Nach dem Forumsaufruf und einigen Googleanfragen später, habe ich Snow Leopard mit Hilfe der Anleitung von tonymacx86 auf u. g. System installiert.

Zum System:

Core2Quad 8300
6 GB Ram
1,5 TB Festplatte
Intel ICH10 Chipsatz
ATI Radeon HD 5770 (nachgerüstet)
Soundchip Realtek ALC 888

Auf die Installation im Detail werde ich nicht eingehen da die Installation wirklich sehr einfach bei tonymacx86 beschrieben steht. Ich werde nur auf die gesonderten Nacharbeiten eingehen.

Installation

Man besorgt sich die Retail DVD von Snowleopard und installiert das System mit iBoot legacy. Vorher muss im Bios noch RAID auf AHCI geändert werden. Nicht wundern, während der Installation wird die Bilschirmauflösung nicht richtig erkannt, das ändert sich nach dem Kombi-Update. Nach erfolgter Installation wird mit Hilfe von MultiBeast der Bootloader (EasyBeast) und System Ultilities markiert. Damit der Sound nach der Installation funktioniert muss noch unter Drivers&Bootloaders->Kexts&Enablers->Audio markiert werden. Anschließend mit Fortfahren die Installation durch MultiBeast anstoßen.

Nach dem ersten Boot bemerkt man, dass man über die Intel-Ethernet-Schnittstelle mit der man gerade noch Zugang zum Internet hatte, keine Verbindung aufbauen kann. Ein Blick in die Netzwerkeinstellungen zeigt, dass keine Schnittstelle erkannt wurde. Damit nach einem Neustart die Schnittstelle erkannt wird muss folgende Kext installiert werden: Intel82566MM.kext

Bitte nicht wie in manchen Threads vorgeschlagen die AppleIntelE1000e.kext verwenden, da diese mit Snow Leopard 10.6.7 nicht mehr funktioniert.

Nach einem Neustart ist das System nun voll funktionsfähig! :)

"Mac Pro" mit Snow Leopard

Bootloader für OSX86 / Hackintosh

Für die Leute, die Mac OSX auf ihrem PC ausprobieren oder installieren wollen, hier mal die mir bekannten Bootloader (i. d. Regel Chameleon 2.0 basierend):

iBoot
EmpireEFI
myHack
Chameleon Bootloader
Bootthink

Mehr zu OSX86, Kext und der Installation folgt in Kürze.

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