ext3 in ext4 konvertieren

Da ich gestern freundlicher Weise von Lesern darauf aufmerksam gemacht wurde (danke nochmals :D), dass der Dateisystemcheck unter ext4 wesentlich schneller vonstatten geht, habe ich heute meine Rootpartition auf ext4 umgestellt.
Dazu bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Boot in einer LiveCD, da die zu ändernde Partition nicht eingebunden sein darf. Ich habe mich für PartedMagic entschieden, da es komplett aus dem RAM läuft.
Nachdem die CD gebootet hat guckt man in der LiveCD welche Bezeichnung die Platte bzw. Partition hat, die man ändern möchte.

fdisk -l

In meinem Fall war es wieder sda1. Anschließend geht es an das Konvertieren von ext3 zu ext4:

tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/sda1/

Ganz wichtig, nach der Konvertierung (dauert nur ein paar Sekunden) muss unbedingt ein fsck laufen:

fsck -fCVD /dev/sda1/

Dann wird die Partition gemountet, die man so eben umgestellt hat, um die Datei /etc/fstab/ noch auf ext4 anzupassen. Dazu ändert man in der Datei die Zeile

UUID=EureUUID / ext4 relatime 0 1

einfach von ext3 auf ext4. Reboot fertig.
Natürlich kann bei solchen Aktionen immer etwas schief gehen, deshalb denkt vorher an die Datensicherung…

    • BT90
    • 27. Dezember 2009

    Hab ich genauso vor 2 Monaten gemacht und keine Probleme gehabt.
    Erster Pluspunkt ist natürlich,dass fsck nun in 1-2 Sekunden durchläuft😉

    greez

    • hans
    • 27. Dezember 2009

    Na das der Tipp gleich zur Handlung geführt hat freut mich.

    Das mit dem fschk-durchlauf nach dem ändern wusste ich nicht, ich hätte vermutlich das ganze System (mal wieder -.-) geschrottet…
    Danke für den beitrag!

  1. Ich wollte nur mal kurz anmerken, dass es dazu eine sehr ausführliche Anleitung bei ubuntuusers.de gibt: http://wiki.ubuntuusers.de/Upgrade_auf_ext4

  2. Hallo, n bisschen spät aber ich habe es jetzt auch dank deiner Anleitung geschafft.

    Ein Problem gab es aber bei mir noch, scheinbar fehlte meinem Netbook ein Modul oder auch mehrere. Denn der Fallback-Kernel von Archlinux Funktionierte.

    Nach einem: „mkinitcpio -g /boot/kernel26.img“ klappt nun alles wunderbar.

    Danke für den Artikel!

  1. 28. Dezember 2009
  2. 29. Dezember 2009
  3. 10. Januar 2010

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