Archiv für 10. Februar 2010

Pinta: Paint.NET-Klon für Linux

Endlich gibt es einen in Gtk und Cairo geschriebenen und unter der MIT-Lizenz stehenden Paint.NET-Klon für Linux. Das Programm hört auf den Namen Pinta.

Der bei Novell angestellte Entwickler Jonathan Pobst hat sich dem Problem unter Linux angenommen, dass es kein Grafikprogramm für den Standarduser gibt. Unter Linux steht derzeit das mächtige Programm Gimp und viele Programme mit sehr wenig Featureumfang wie z. B. Tuxpaint zur Verfügung.

Die jetzt freigegebene Version 0.1 beherrscht das verändern von Bildern mit Pinseln etc., anwenden von Effekten, Support für Ebenen und eine endlose Bearbeitungs-Historie. Da es sich um eine sehr frühe Entwicklungsversion handelt, werden sicherlich noch ein paar Features implementiert.

Auf der HP gibt es fertigePakete für OpenSuse,Ubuntu und MacOS zum Download.

Artikel bei Heise

Pinta 0.1/ Screenshot von der Entwicklerhomepage

Pyload eine JDownloader Alternative

Beim surfen bin ich auf das in Python geschriebene Programm pyLoad gestoßen.

pyLoad ist eine Software zum downloaden von Dateien von One-Click-Hostern wie z. B. Rapidshare, Megaupload etc. Außerdem lassen sich auch Downloads von Youtube, Youtubes bösen Bruder 😉 , Myvideo etc. verwalten.

Features:

Webfrontend
QT4-GUI
Commandline
Installation auf Routern
Links von Verschlüsselungsdiensten auslesen
Containerformate lesen: RSDF, CCF, DLC
Automatisch Updates finden
Downloads resumen
Downloadgeschwindigkeit beschränken
Script nach Download ausführen
Erweiterte, zeitabhängige Steuerung
Checksum Überprüfung

Installation

Die Installation von pyLoad wird im Wiki gut für Linux beschrieben. Im Wiki von Ubuntuusers wird auch ein Artikel zu pyLoad erstellt. Derzeit ist er noch in der Baustelle zu finden.

Bedienung, Look and Feel

Die Bedienung der Software geht dank der intuitiven GUI bzw. des Webfrontends leicht von der Hand. Außerdem verbraucht pyLoad im Gegensatz zu Jdownloader wesentlich weniger Ressourcen, da keine JRE geladen werden muss. Es werden Dienste wie SecureIn, Containerdateien und Routerreconnects unterstützt, deshalb ist es für mich eine wirkliche Alternative zum derzeitigen Platzhirsch JDownloader.

Screenshots zum Webfrontend, GUI und zur Commandline.