Google + Shell = Goosh (Googleshell)

Den Ansatz von Goosh finde ich recht interessant, damit lässt sich Google wie eine Unixshell bedienen. Das von Stefan Grothkopp entwickelte Goosh steht unter der Open Artistic License und ist somit Open Source.

Goosh ist kein offizielles Google-Produkt!

Hier mal eine Übersicht der bis jetzt implementierten Kommandos:

command aliases parameters function
web (search,s,w) [keywords] google web search
news (n) [keywords] google news search
more (m) get more results
blogs (blog,b) [keywords] google blog search
read (rss,r) read feed of url
feeds (feed,f) [keywords] google feed search
place (places,map,p) [address] google maps search
translate (trans,t) [lang1] [lang2] google translation
images (image,i) [keywords] google image search
video (videos,v) [keywords] google video search
clear (c) clear the screen
wiki (wikipedia) [keywords] wikipedia search
help (man,h,?) [command] displays help text
cd change mode
site (in) search in a specific website
open (o) open url in new window
go (g) open url
lucky (l) [keywords] go directly to first result
ls [command] lists commands
addengine add goosh to firefox search box
load load an extension
calculate (calc) [mathematical expression] evaluate a mathematical expression
settings (set) [name] [value] edit settings
gmail (mail) [compose] read & write mail in gmail *
login login with your google account *
logout log out of goosh *

– Enter green commands without parameters to change default mode.
– Anything that’s not a command will search in current default mode.
– Aliases will expand to commands. Numbers will expand to corresponding search results.
– Use cursor up and down for command history.
– Enter keyword and hit the tab-key for tab-completion.
– Commands marked with * are experimental, use them with care and please report any bugs.

Ich habe mich schon ein bisschen mit dem Bedienungskonzept gespielt und muss sagen es ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Genau so wie unter Linux/BSD ist man in der Googleshell wesentlich schneller unterwegs wie mit GUI.😉

So sieht z. B. der Output der Newssuche aus:

guest@goosh.org:/web> news linux
1) Ksplice debuts zero downtime service for Linux
Despite Linux's reputation for stability and security, most distributions of the open-source operating system still need to be repatched about once a month, ...
http://www.computerworld.com/s/article/9153519/Ksplice_debuts_zero_downtime_service_for_Linux

2) Red Hat Enterprise Linux 5.5 Beta Expands Virtualization
By Sean Michael Kerner Red Hat Enterprise Linux 5.5 (RHEL) is now available in early beta, providing users of Red Hat's flagship operating system with bug ...
http://www.serverwatch.com/news/article.php/3864131/Red-Hat-Enterprise-Linux-55-Beta-Expands-Virtualization.htm

Heute Abend werde ich mal versuchen, Goosh in Prism zu packen.
Ich denke dann spielt der Dienst erst richtig seine Vorzüge aus!

  1. Besonders erwähnenswert ist vielleicht auch noch der addengine Befehl, der die Suchmaschine zu Firefox in die obere Leiste integriert / hinzufügt, so könnt ihr direkt aus dem Such-Fenster goosh öffnen!

    Grüße🙂

    • killermoehre
    • 11. Februar 2010

    In der Sache möchte ich gerne mal auf Ubiquity hinweisen, ein Produkt der Mozilla-Labs. Es ist eine einfach zu erweiternde „Konsole“ für den Browser mit ein paar netten Features.
    https://mozillalabs.com/ubiquity/

    killermoehre

    • Richard
    • 11. Februar 2010

    Und ich kommentiere mal mit: „apt-cache search gcalcli“.

  2. Geile Sache das. Gerade für mich Linuxler. DAS als Desktopprogramm (wird nicht mehr lange dauern) wird einfach der Hammer😀. Vielleicht brauch ich bald keine grafische Oberfläche mehr…

    • Akira
    • 15. Februar 2010

    Gut & praktisch,

    …doch wundere ich mich mal wieder, dass es nicht wichtig zu sein scheint, WEN man da mal wieder unterstützt, WEM man da mal wieder Daten kostenlos zur Verfügung stellt.
    Immer wieder fällt Google negativ auf, sammelt einfach alles an Daten, wertet diese mit hochspezialisierten Algorithmen aus und verdient dann damit auch noch sein Geld.

    Ist denn (fast) allen egal, mit wem es da zu tun hat?
    Was das für Konsequentzen hat?
    Zählt nur noch das Ego, das sagt“Ich will das aber haben!“

    Mit nachdenklichen Grüssen,
    Akira

    • Sven
    • 19. Februar 2010

    @Akira
    Waaaas, google verdient mit dem was die machen Geld? Das ist verwerflich. – Schön das du wenigstens unentgeltlich arbeitest.
    „WEM man da mal wieder Daten kostenlos zur Verfügung stellt.“ – Dir wäre es also lieber wenn du Google bezahlen müsstest damit sie deine Daten nehmen?

    Mal im ernst. Ist es schlimm das ich kein Problem damit habe das Google Geld mit dem Dienst verdient den ich nutze? – Nebenbei, ich nehme einen Dienst in Anspruch, warum sollen die nicht eine Gegenleistung bekommen?
    Und von wegen Datensammeln: Was hast du denn zu verbergen? Meinst du die stecken deinem Chef was du gestern Abend gegooglet hast? Was machen die wohl mit dem Wissen welche Serien du gut findest? – Informationen an die Medien…Akira findet Serie xy gut?!
    Wenn du angst um deine Daten hast, musst du ja nicht deine Kontodaten in die Suche eintippen!😉
    Ausserdem finde ich es gut wenn Google meine Daten analysiert. Ich nutze deren Service, ich möchte das dieser auf MICH abgestimmt wird, das ich finde was MICH interessiert und wo ICH es haben möchte.

  1. 11. Februar 2010

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