Schlank und grün unterwegs im Web mit Midori

Auf der Suche nach einem schlanken, schnellen und funktionellen Webbrowser für mein Netbook bin ich auf Midori (jap. für grün) gestoßen.

Midori ist ein GTK-Webbrowser der auf Webkit aufsetzt und Tabbedbrowsing unterstützt. Die Oberfläche ist Firefox nachempfunden, kommt aber aufgeräumter daher. Man kann ihn auch mit Werbefilter, Formularvervollständigung, Mausgesten oder Cookie-Verwaltung erweitern.

Funktionen

# Vollständige Integration in GTK+ 2
# Schnelle Darstellung mit WebKit
# Reiter, Fenster und Sitzungsverwaltung
# Flexibel einstellbare Internetsuche.
# Unterstützung für Benutzerskripte und -stile.
# Intuitive Lesezeichenverwaltung.
# Anpassbare und erweiterbare Oberfläche.

Ich bin sehr zufrieden mit Midori, er reagiert angenehm schnell auf meinem Netbook, der Seitenaufbau geht auch blitzschnell. Alles in allem eine sehr gelungene Software und definitiv für alte Hardware bzw. Netbooks zu empfehlen.🙂

Midori mit Erweiterungen

    • burli
    • 21. März 2010

    Midori ist ganze nett. Aber ich habe immer wieder das Problem, dass ich mich auf manchen Seiten nicht anmelden kann, z.B. Ubuntuusers.de.

    Es gibt auch immer wieder die gleichen Probleme, generell mit Webkit Browsern wie Epiphany. Manche JavaScript Sachen funktionieren nicht gewohnt, Downloads funktionieren nicht usw.

    Die Probleme scheinen noch in Webkit zu stecken, da ich die meisten der Probleme sowohl in Midori als auch Epiphany beobachten kann.

    • Diese Beobachtungen kann ich bis jetzt noch nicht bestätigen, bei mir ging bis jetzt alles… Wenn nicht ist immer noch Opera auf meinem System installiert🙂

        • burli
        • 21. März 2010

        Hier mal zwei Beispiele. Im Ubuntuusers Forum funktionieren die Optionen beim Posten nicht richtig

        Und im Dokuwiki fehlen die Buttons über dem Eingabefeld

        Sind nur zwei von mehreren Beispielen, die mir bisher schon aufgefallen sind

      • Das müsste aber dann mit dem Vorschlag von Kai (Kazehakase) funktionierten, dort kann man angeblich zwischen Webkit und Gecko wechseln.
        Kazehakase werd ich mir mal installieren, wenn ich Zeit habe und es etwas näher begutachten.

  1. schließe mich burli an. der browser an sich ist wirklich minimalistisch und damit super. nur eben die genannten dinge nerven

    • diego
    • 21. März 2010

    und wie sieht das mit flash aus?

    • Kai
    • 21. März 2010

    Ich finde Midori angenehmer als Epiphany.

    Ich benutze aber lieber Kazehakase, weil man da zwischen WebKit und Gecko wechseln kann! Echt genial!
    Auch sehr leichtgewichtig und fürs OpenMoko geeignet.

    • Tilman
    • 21. März 2010

    Gegen diese Fehler (z.B. auch beim Onlinebanking) hilft es oft einfach den Useragent anzupassen und dazu hats ja sogar ein Menü im Midori.

    • Mr. Anonym
    • 21. März 2010

    Ich kann auch wirklich noch Arora empfehlen. Deutlich stabiler als Kazehakase und Midori, ebenfalls Webkit basierend und ebenfall AdBlock, Flashblock und Co.

    • Harakiri
    • 22. März 2010

    ich hatte den vor einer weile auch schon mal kurz installiert. wenn ich mich richtig erinnere, war das importieren von firefox-bookmarks nicht so ganz einfach.
    ansonsten finde ich midori auch ganz interessant für mein notebppk. werde ihn nochmal testen.

    • f.zweig
    • 22. März 2010

    Danke für die Erwähnung von Midori.🙂 Auch ich nutze ihn schon länger und bis auf die leider nicht ganz ausgereiften Datenschutzoptionen (Cookies, Javascript etc.) bin ich auch sehr zufrieden damit. Allerdings läuft bei mir der Peacekeeper-Benchmark nicht vollständig durch. Kann das jemand bestätigen?

      • Harakiri
      • 25. März 2010

      midori ist bei mir während des peacemaker-tests ebenfalls stehengeblieben.
      das importieren von firefox-bookmarks ist übrigens leider nur umständlich möglich. midori benutzt hier das xbel-format, und hat leider keine importfunktion für andere bookmarkdateien.
      allerdings habe ich eine homepage entdeckt, bei der jemand ein script geschrieben hat um bookmarks von firefox in midori konvertiert. getestet habe ich es noch nicht:
      http://gvxdev.wordpress.com/2009/12/04/more-xubuntu-goodness-midori/

    • Matze
    • 14. Oktober 2013

    Bist Du noch immer mit Midori unterwegs?

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