Abspaltung die Dritte: Von OpenOffice zu LibreOffice

Nach der MySQL- und OpenSolaris-Community spaltet sich nun auch die OpenOffice-Community von Oracle, dem Hauptsponsor von OpenOffice, ab. Für den Fork LibreOffice wurde eigens die „The Document Foundation“ gegründet, deren Aufgabe der Vertrieb und die Entwicklung von LibreOfficeist. Hauptziel ist die unabhängige Entwicklung einer Office-Suite, ohne dem guten Willen einer einzelnen Firma zu unterliegen.

Auf der Vorstellungsseite der Gründungsmitglieder finden sich altbekannte OO-Entwickler, zudem haben große IT-Firmen wie Google, Red Hat und Novelldem Projekt schon ihre Unterstützung zugesagt.

Derzeit steht LibreOffice in der Version 3.3.0-Beta zum Download für Linux, MacOS und Windows bereit. Diese ist wohl gleichzusetzen mit OpenOffice 3.3.0.

Mehr zum Thema:

Heise
derStandard
Golem

    • Das Wort
    • 28. September 2010

    Wohin hat sich MySQL denn gespaltet?
    Habs nicht mitnekommen.

    • PhotonX
    • 28. September 2010

    Super Nachrichten, hab mich schon die ganze Zeit gefragt, was nach der Sun-Übernahme aus OpenOffice wird.

    • Ubukus
    • 29. September 2010

    Sehr schön, weiter so !!!
    Ich selbst hatte nämlich schon die Befürchtung, daß Openoffice kommerziell wird, bzw. vom Markt verschwindet-

    • Heini Schmidt
    • 9. Oktober 2010

    Wenn Ihr meint, daß die Gurkentruppe bei LibreOffice ein neues Office erschaffen kann, dann glaubt Ihr sicherlich auch noch an den Weihnachtsmann. Für Libre Office arbeiten Firmen, wie Novell, Redhat und das wars auch schon.. halt irgendwelche Linux Freds, die keinerlei Wert auf eine Windows Version legen (Obwohl Windows bei OpenOffice > ~85% Anteil hat)… Novell wird eh bald ausverkauft, dann kann der gute Michael M. Jesus Verschnitt schön weiter Blogs schreiben, wie er doch wie jede Woche mit seinen Kindern bei BurgerKing vorbei fährt etc. Seine Blogs sind jedenfalls geil zu lesen^^

    Klar, die arbeiten gerade wie die Ameisen… Haben super viel „commits“ gemacht, doch leider basieren die nur darauf, dass sie Kommentare entfernt und Code umgestellt haben.. „commits“ sind wohl das, was eine erfolgreiche Libre Source Anwendung benötigt.

    Achja, einen Bug haben sie auch schon gefixt und sich emsig auf die Schultern geklopft.

    Und wer viel friggelt… (falls sich denn jemals deren Office durchbauen läßt) hat auch viele neue Features… guckt euch die Mailing Lists an, was die für eine
    Qualitätsicherung mitbringen… quasi übersetzt: „Man muß es mit der Qualitätssicherung ja nicht übertreiben..“

    Das sind aber auch nur meine persönlichen Erfahrungen, ich habe mir dort den Code runtergeladen und konnte ihn leider nicht so einfach durchbauen, wie bei OpenOffice.

    … cu… me love OpenOffice

  1. 28. September 2010
    Trackback from : World Wide News Flash
  2. 1. Oktober 2010
    Trackback from : Twitted by watueueh

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