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Bootbare Live-USB-Sticks mit UNetbootin erstellen

Wer ein Linuxlivesystem immer mit sich führen will, wird nicht eine ganze CD/DVD mit sich herumschleppen, sondern einen kleinen, handlichen USB-Stick. Früher war es ein erheblicher Aufwand, das Linux seiner Wahl auf den Stick zu bekommen. Siehe z. B. Debianwiki. Da mir das auf dauer zu anstrengend war, hab ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Natürlich bin ich im Reich der freien Software fündig geworden: UNetbootin

UNetbootin steht für Universal Netboot Installer. Mit dieser Software ist es möglich ohne die Zuhilfenahme von CDs/DVDs, direkt vom ISO-Abbild einen Bootbaren Linux/BSD USB-Stick zu erstellen. Sie ist für Linux und Windows verfügbar.

Bootbaren USB-Stick generieren

Diese Schritte sind zu erledigen:

– UNetbootin starten
– Distribution auswählen
– Version der Distribution auswählen
– ISO auswählen
– evtl. eigenen Kernel, initrd, Optionen angeben
– USB-Stick anstöpseln und auswählen
– warten 😉

UNetbootin

UNetbootin

Folgende Distributionen werden bis jetzt unterstützt:

Debian
Ubuntu
LinuxMint
OpenSuse
ArchLinux
Fedora
FreeBSD
Frugalware
Elive
und einige mehr 🙂

In diesem Sinne, viel Spaß beim Live-USB-Stick generieren 😀

Aqemu – Virtuelle Maschinen grapisch verwalten

Auf der Suche nach freien Alternativen zu Virtualbox bin ich auf Aqemu, ein grapisches QT4-Frontend für qemu gestoßen. Da ich qemu schon auf der Kommandozeile kannte, hab ich hin und her überlegt ob ich es überhaupt installieren soll… 😉

Nachdem die Neugierde doch überwog, hab ich über apt das Paket aqemu installiert. Ich war gleich angenehm überrascht, mit allen Abhängigkeiten (inkl. qemu) wurden nur ca. 8 MB Platz nach der Installation belegt. Nach dem Start der Software begrüßte mich ein Fenster, das ähnlich wie das von Virtualbox aussieht. Also schon mal keine große Umgewöhnung zu meiner jetzigen Virtualisierungslösung. 🙂 Eins vorweg, leider gibt es noch keine deutsche Lokalisierung für Aqemu unter Sid.

Einstellungsfenster

Einstellungsfenster

Um eine Virtuellemaschine einzurichten viel meine Entscheidung auf den Wizard. In ein paar Schritten lässt sich kinderleicht eine neue Maschine samt virtueller Festplatte einrichten. Dabei ist die Generierung der virtuellen Platte unter Aqemu viel schneller als unter Virtualbox erledigt. Kein ewig langes warten bis eine 10 GB Platte eingerichtet/erstellt ist, nach dem Klick auf Apply ist die Machine bereit. Was ich auch toll finde, eine Netzwerkverbindung von der virtuellen Netzwerkkarte zur realen klappt auf Anhieb.

Da nun eine Netzwerkverbindung besteht habe ich über den Reiter „Device Manager“ die neueste Version von Frugalware Netinstall direkt aus der ISO-Datei installiert. Hier seht selbst, Installation von Frugalware unter Aqemu:

Aqemu Frugalware Installation

Aqemu Frugalware Installation

Nun läuft Frugalware unter (A)qemu anstandslos. Bedingt durch den geringeren Speicherverbrauch (Fesplatte), der schnellen Einrichtung und der intuitiven GUI wird Aqemu, Virtualbox auf meinem Schleppi ablösen. 😀 Das einzige was mich jetzt noch stört ist der fehlende USB-Support, dazu müsste ich mir einen neuen Kernel backen… Mal gucken, wenn ich mal die Muße dazu habe mach ichs vielleicht. 😉