Posts Tagged ‘ Linux ’

Musik von Soundcloud beziehen (rippen/downloaden)

Beim surfen bin ich auf einen Musikstreamingdienst Namens Soundcloud aufmerksam geworden. Anders wie herkömmliche Musikwebseiten wird Soundcloud nicht zentral gepflegt, sondern versteht sich vielmehr als Plattform für Künstler und Nutzer, die Ihre Musik Anderen zum anhören bereitstellen wollen.

Um Musik bei Soundcloud hören zu können ist ein Konto notwendig. Hat man dieses eingerichtet kann es auch schon los gehen, unter dem Reiter „Tracks“ kann man nun Musik entdecken. Mit einem Klick auf den übergroßen „Play-Button“ wird das Lied gestartet. Wenn man etwas mitteilen will, kann man Kommentare im Lied hinterlegen. Genau wie bei meiner Entdeckung von Grooveshark habe ich mir mal den Flash-Musikplayer etwas genauer angesehen und genau wie anfangs bei Grooveshark lässt sich unter Iceweasel/Firefox mittels des Plugins Video DownloadHelper der MP3-Stream abgreifen. In diesem Sinne viel Spaß und nur freie Musik aufzeichnen, es findet sich auch das ein oder andere kommerzielle Angebot.

Video DownloadHelper auf Soundcloud

sharkThief mit Linux und MacOSX nutzen

sharkThief ist wie Groovedown und Scoilors Grooveshark Downloader ein Programm um Musik von grooveshark herunter zu laden.

Das Programm ist meiner Meinung nach von der GUI und den Funktionen her derzeit das Beste der o. g. drei. Der Haken für Linux- und OSX-Nutzer liegt darin, dass sharkThief auf das Net-Framwork von Microsoft aufbaut. Eine Installation über Wine scheitert, hier startet sharkThief erst gar nicht. Um trotzdem in den „Genuss“ von sharkTief kommen zu können, hilft nur eins: Virtualisieren.

Viele werden ein Komplettsystem eines namenhaften PC-Herstellers ihr Eigen nennen dürfen. Den meisten Komplettystemen liegt eine Windowslizenz bei, die man auch wenn man Windows nicht mehr benutz, jetzt wieder herauskramen sollte. Nun installiert man sich Virtualbox, installiert anschließend Windows (XP/Vista oder 7). Da das virtualisierte Windows nun über den Host Netzwerkzugriff nach Außen hat, kann man sich sharkthief downloaden. Jetzt kommt das Wichtigste ;), damit der Dateiaustausch zwischen Host und virtualisiertem System funktioniert, muss wenn Windows hochgefahren ist und man sich eingeloggt hat im Virtualbox-Menü unter Geräte->Gasterweiterungen installieren die Gasterweiterungen installiert werden. Zum Schluss legt man sich noch einen Ordner „Austausch“ unter /home/Username/ (Linux) bzw. /USERS/Username/ (OSX) an, diesen kann man im VBox-Menü unter Geräte->Gemeinsame Ordner nun als Austausch-Ordner zwischen beiden Systemen festlegen. Dem Dateiaustausch zwischen Linux / OSX und Virtual-Windows steht jetzt nichts mehr im Wege.

sharkThief auf meinem Hackintosh

P. S. evtl. lohnt sich auch ein Lizenzkauf, sofern keine Lizenz im Haushalt vohanden ist. Die Amortisation lässt nicht lange auf sich warten 😉

[Update] Snowlinux – Die große PR-Aktion des Lars Torben K.

In diversen Linuxforen ,u. a. auch im Debianforum, machen verschiedenste User auf Snowlinux aufmerksam. Angeblich ein Ubuntu 11.04-„Derivat“, mit einem Metal-Design und Gnome3 als Standard-Desktopumgebung.

An sich ist an den Postings nichts Auffälliges, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass es ein neues Derviat von Ubuntu gibt. Wenn man sich nun aber näher mit der „Distribution“ Snowlinux beschäftigt, merkt man, dass es sich (bis jetzt?) nur um heiße Luft handelt:

vgl:
http://www.linux-forum.de/linux-snowlinux-cold-1-0-is-released-1971619.html
http://forum.ubuntuusers.de/topic/neue-distribution-linux-snowlinux

Und es gibt noch mehr Aliase des Snowlinux-Founders bei Pastebin, das ganze scheint wohl einem Linuxuser schon gehörig – Pardon für meine Ausdrucksweise- auf die Nüsse gegangen zu sein.

Und was sollte dann die ganze Aktion, wenn es nie eine fertige Version von Snowlinux geben wird?
Ich zitiere mal spiralnebelverdreher aus dem Debianforum:

Ich zitiere mal Lars aus dem computerhilfe-forum:
Hi,

ich habe eine gute Idee, mit der wir mehr User anlocken können.

Wir erweitern die Linux Ecke.

Es gibt ganz wenige Foren die sich damit umgehend befassen.

Außerdem habe ich schon mehrmals nach Problemlösungen gegoogled, jedoch fast keine richtige Antwort gefunden.

Wir könnten dazu dann Howtos schreiben, und wenn jemand danach googled, es gibt viele Leute die genau das selbe Problem wie ich hatten, ohne eine Antwort, kommt er dann hier her.

Ok, dann schauen wir mal, wieviele Howtos denn jetzt so geschrieben werden. Wenn mir irgendwann mal hier niemand weiterhelfen kann, werd ich dort nach der Lösung suchen.

Da wollte wohl jemand nur die Bekanntheit seines IT-Forums steigern. Der Schuss ging wohl gehörig nach Hinten los… 😉

Aber Lars ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und warte sehnsüchtig auf die fertige Version von Snowlinux 1.0 alias „Cold“.

[Update]Snowlinux schein einer Never Ending Story zu werden:

Pastebin – Chatauszugder trägt definitv zur Stimmungsaufhellung bei
Serversupportforum
modernboard

@Lars: Tu dir bitte einen Gefallen und lass das Spamming, du bist mittlerweile der Running Gag in diversen Foren. Wenn du wirklich später mal in der IT-Branche Fuß fassen möchtest sind diese Aktionen nicht gerade von Vorteil.
Und eine Frage hätte ich auch nocht, die dyndns-Einträge worauf verklinken die, auf deinen privaten PC, willst du damit mehrere Mirrors vorgaukeln?

Tipp: Geotags unter Linux entfernen

Viele moderne Kameras haben mittlerweile einen GPS-Empfänger eingebaut. Damit lassen sich Standortinformationen in den Fotos hinterlegen. Für die private Verwendung, z. B. bei einer Vorstellung der Urlaubsfotos im Familienkreis, eine prima Sache, da man sich in geeigneten Programmen den genauen Standort der Aufnahme anzeigen lassen kann.

Wenn man aber seine Bilder ins Web (z. B. Webalben, Lokalisten, Facebook (wobei Facebook diese Daten lt. einem TV-Beitrag angeblich noch nicht speichert) usw.) hochläd und nicht möchte, dass jeder sehen, kann wo man sich aufgehalten hat bzw. die Aufnahme entstanden ist, muss man die Tags entfernen. Entweder durch das Ausschalten der Tagging-Funktion in der Kamera oder eben später sparat am PC. Auf meiner suche im Linux-Programmpool bin ich dabei auf das Programm „ExifTools“ aufmerksam geworden. Mit diesem Programm lassen sich schnell und einfach verschiedene Exif-Informationen hizufügen/bearbeiten/löschen. Im vorliegen Fall können alle Geo-Informationen folgendermaßen gelöscht werden:

exiftool -a -gps:all meinbild.jpg

Und für alle JPG-Bilder eines Verzeichnisses:

exiftool -a -gps:all *.jpg

Gefunden in den ExifTool FAQs

Übersicht Netzwerkmanager Alternativen unter Linux

Wer kennt ihn nicht, den Networkmanager der Quasi-Standard-Verbindungsmanager unter Linux für KDE und Gnome. Die meisten Distributionen liefern diesen in der Standardkonfiguration mit aus. Aber unter Linux haben sich mittlerweile mehrere Projekte das Ziel gesetzt, einen einfachen Verbindungsaufbau zu diversen Netzwerken zu ermöglichen. Eine Gute Anleitung zum NM findet sich im UU-Wiki. Hier die mir bekannten:

Wicd – eine der ältesten Alternativen zum NM mit folgenden Features:

Auch ohne X betreibbar, bzw. Stellt die Verbindung auch dann her, falls X nicht startet
Verwaltung verschiedener Profile
Verbindungsmöglichkeit zu Wlan- (inkl. div. Verschlüsselungen), Kabel- und DSL-Verbindungen

Anleitung/Übersicht im UU-Wiki

Ceni – Konsoleninterface um Verbindungen (LAN/Wlan) herzustellen

Auch Ceni beherrscht den Verbindungsaufbau ohne X, da es sich lediglich um einen Nocurses-Oberfläche handelt.

Für Debian-basierende Distributionen kann das Programm vom Aptosid-Repo bezogen werden.

Connman – Bei linuxundich bin ich auf Connman aufmerksam geworden, dem Networkmanager aus dem MeeGo-Projekt.

Er beherrscht Verbindungen zu LAN, Wlan und 3G. Einen guten Bericht findet man bei linuxundich.de

Vodafone Mobile Connect Card Driver – Ein graphischer Manager speziell zur Verbindung mit UMTS/HSDPA.

Die Einrichtung und Verwendung ist bei Howtoforge beschrieben.

MP3s von Groovshark unter Linux downloaden

Endlich gibt es eine Möglichkeit auch unter Linux Mp3s von Grooveshark downzuloaden.
Groovedown, entwickelt für Windows läuft unter Linux mit Wine.

Man muss nur Wine installieren, das Programm downloaden in einen Ordner entpacken und mit Wine starten.

Das Ganze sieht zwar nicht wirklich hübsch aus, erfüllt aber seinen Zweck 😉

GrooveDown! unter Wine

Unter Einstellungen ist es möglich den Downloadpfad der Musikstücke und der Aufbau des Musikarchives (/Interpret/Album/Interpret-Titel.mp3) anzupassen. Und unter Tools kann man sich die „popular Songs“ anzeigen lassen, die von den Grooveshark-Nutzern meistgespielten Songs.

Viel Spaß damit und Danke an Charly für die Aufmerksammachung (Kommentar) 🙂

Jahresrückblick 2010: Linux auf dem Desktop…

… dafür 2011 auf dem Smartphone 😉

Anfang 2010 habe ich 2010 für das Jahr gehalten, an dem Linux seinen Siegeszug auf dem Desktop antreten wird.

Leider habe ich mich hier „etwas“ geirrt:

Es fing so gut an, viele Hersteller von Netbooks hatten Prototypen mit einem installierten Linux-Kernel samt angepasster Oberfläche in Aussicht gestellt. Es kamen auch einige Modelle mit Linux auf den Markt, leider sind nach der Freigabe von Windows 7 die Linux-Geräte durch einen Windows 7-Pedant ersetzt worden.

Laut dem Wikipediaartikel zu Linux „ist der Marktanteil gemäß Net Market Share wieder auf 0,9 % gefallen„. Traurig aber wahr…

Erfreulichere Zahlen lassen sich im Smartphone-Bereich finden, hier dominert Android die Verkaufszahlen in den USA. Auch Hierzulande erfreut(en) sich Android(Phones) wachsender Beliebtheit, man sehe sich nur mal das Angebot an Android-Geräten bei den Netzbetreibern an. Ein Blick in den Android-Marked zeigt über 100.000 Apps, somit ist klar, dass sich „einige“ Entwickler und Nutzer um das Linux auf dem Smartphone geschart haben. Auch Samsung schickt ein auf Linuxbasierendes Smartphone Betriebssystem Namens Bada ins Rennen um die Vorherrschaft auf dem Smartphone Markt.

Hoffentlich hält der Trend hin zu Linux auf dem Smartphone an und schappt irgendwann endlich mal auf den Destop über. Ganz ehrlich 0,9 % Marktanteil auf dem Desktop ist noch zu toppen 😉