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showFoto: Die standalone Bildbearbeitung von digiKam

showFoto ist der eigenständige Bildeditor von digiKam, er kommt ohne Bilddatenbank daher. Sehr nützlich, wenn man eine andere Fotoverwaltung mit weniger Funktionen verwendet oder Bilder bearbeiten möchte, die nicht in den Ordnern der digiKam-Albenliste vorhanden sind. Der Bildeditor beinhaltet ausgefeilte Bearbeitungsfunktionen für Laien sowie für fortgeschrittene Nutzer.

Installation

Auf Debian-basierenden System installiert man showFoto über die Kommandozeile:

apt-get install showfoto

Benutzung / Funktionen

Wie schon angesprochen ist showFoto sehr ausgereift im Bezug auf Bildveränderungen zudem zeigt es alle Exif-, Datei- und Bildeigenschaften in einer separaten Spalte auf der rechten Seite an. In der linken Spalte sieht man die geöffneten Bilder und in der Mitte das aktuell zu bearbeitende Bild.

showFoto

Die Funktionsvielfalt sucht im Open Source aber auch im kommerziellen Bereich seinesgleichen, wie z. B.:

Farbeffekte
Automatische Farbkorrektur
Tonwertkurve
Weißabgleich
verschiedene Filter (Kohlezeichnung, Unschärfeeffekte…)
Dekorationen (Text, Rahmen…)
und noch vieles, vieles mehr

showFoto mit Bearbeitungsvorschau

Besonders möchte ich noch die Funktion Verbessern -> Linse -> Automatische Korrektur hervorheben. Hier verbessert showFoto anhand der Kamera- und Objektiv-Informationen automatisch durch vorgefertigte Profile die auftretende optische Verzerrung durch Linsen.

showFoto Korrektur optische Verzerrung

Schlusswort

showFoto ist für jeden (Hobby-) Fotografen einen Blick wert, es bietet ausreichend Optionen, Filter und Korrekturmöglichkeiten an um den eignen Werken die ganze Pracht zu entlocken. Im Artikel habe ich natürlich nur einen sehr kleinen Überblick gegeben, wer mehr wissen will oder sich richtig einarbeiten möchte, dem lege ich einen Blick in das showFoto-Handbuch ans Herz.

Sorry für die miserablen Screenshots, Ksnapshot scheint einen Bug zu haben… 😦

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Open Source für die kommerzielle Selbstbeweihräucherung

Mit Open Source Software wird ja leider allerhand Schabernack getrieben, wie z. B. die kostenpflichtigen Downloads für das freie (free as in freedom) OpenOfficeOrg. Viele Anbieter erwecken teils den Eindruck, dass man für freie Software (oft als Profisoftware tituliert) zahlen muss. Gestern bin ich beim schmökern im Zeitungskiosk auf eine neue Variante gestoßen… In der aktuellen Ausgabe der (Profi- ;)) Computerzeitschrift com! prangt auf dem Cover direkt auf einer abgebildeten PartedMagic-CD ein Stern mit der Aufschrift „Gratis für com!-Leser“. Für mich erweckt dieses Cover den Eindruck, dass für das kostenlose! PartedMagic im Normalfall gezahlt werden muss und nur com!-Leser kämen jetzt in den Genuss von PM für Lau, wenn sie die Zeitschrift erwerben.

Oder wie seht ihr das? Eure Meinungen würden mich interessieren! Kann man so etwas unterbinden?

Ich habe eigentlich ein schlechtes Handyfoto von dem Cover gemacht, aber com! bietet das Cover als PDF auf der Homepage an, also seht selbst…