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Lubuntu ist nun ein offizielles Ubuntu-Derivat

Nachrichtenprotale melden heute, dass sich Lubuntu nun offiziell in den Ubuntu-Reigen einreiht.

Linux-Magazin
heise

Schön zu lesen, dass die leichtgewichtige und seit 11.04, meiner Meinung nach, sehr hübsche 😉 Alternative nun offiziell zum Ubuntu-Fundus gehört. Meinen Glückwunsch an die Entwickler und Supporter.

[Update] Snowlinux – Die große PR-Aktion des Lars Torben K.

In diversen Linuxforen ,u. a. auch im Debianforum, machen verschiedenste User auf Snowlinux aufmerksam. Angeblich ein Ubuntu 11.04-„Derivat“, mit einem Metal-Design und Gnome3 als Standard-Desktopumgebung.

An sich ist an den Postings nichts Auffälliges, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass es ein neues Derviat von Ubuntu gibt. Wenn man sich nun aber näher mit der „Distribution“ Snowlinux beschäftigt, merkt man, dass es sich (bis jetzt?) nur um heiße Luft handelt:

vgl:
http://www.linux-forum.de/linux-snowlinux-cold-1-0-is-released-1971619.html
http://forum.ubuntuusers.de/topic/neue-distribution-linux-snowlinux

Und es gibt noch mehr Aliase des Snowlinux-Founders bei Pastebin, das ganze scheint wohl einem Linuxuser schon gehörig – Pardon für meine Ausdrucksweise- auf die Nüsse gegangen zu sein.

Und was sollte dann die ganze Aktion, wenn es nie eine fertige Version von Snowlinux geben wird?
Ich zitiere mal spiralnebelverdreher aus dem Debianforum:

Ich zitiere mal Lars aus dem computerhilfe-forum:
Hi,

ich habe eine gute Idee, mit der wir mehr User anlocken können.

Wir erweitern die Linux Ecke.

Es gibt ganz wenige Foren die sich damit umgehend befassen.

Außerdem habe ich schon mehrmals nach Problemlösungen gegoogled, jedoch fast keine richtige Antwort gefunden.

Wir könnten dazu dann Howtos schreiben, und wenn jemand danach googled, es gibt viele Leute die genau das selbe Problem wie ich hatten, ohne eine Antwort, kommt er dann hier her.

Ok, dann schauen wir mal, wieviele Howtos denn jetzt so geschrieben werden. Wenn mir irgendwann mal hier niemand weiterhelfen kann, werd ich dort nach der Lösung suchen.

Da wollte wohl jemand nur die Bekanntheit seines IT-Forums steigern. Der Schuss ging wohl gehörig nach Hinten los… 😉

Aber Lars ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und warte sehnsüchtig auf die fertige Version von Snowlinux 1.0 alias „Cold“.

[Update]Snowlinux schein einer Never Ending Story zu werden:

Pastebin – Chatauszugder trägt definitv zur Stimmungsaufhellung bei
Serversupportforum
modernboard

@Lars: Tu dir bitte einen Gefallen und lass das Spamming, du bist mittlerweile der Running Gag in diversen Foren. Wenn du wirklich später mal in der IT-Branche Fuß fassen möchtest sind diese Aktionen nicht gerade von Vorteil.
Und eine Frage hätte ich auch nocht, die dyndns-Einträge worauf verklinken die, auf deinen privaten PC, willst du damit mehrere Mirrors vorgaukeln?

Übersicht Netzwerkmanager Alternativen unter Linux

Wer kennt ihn nicht, den Networkmanager der Quasi-Standard-Verbindungsmanager unter Linux für KDE und Gnome. Die meisten Distributionen liefern diesen in der Standardkonfiguration mit aus. Aber unter Linux haben sich mittlerweile mehrere Projekte das Ziel gesetzt, einen einfachen Verbindungsaufbau zu diversen Netzwerken zu ermöglichen. Eine Gute Anleitung zum NM findet sich im UU-Wiki. Hier die mir bekannten:

Wicd – eine der ältesten Alternativen zum NM mit folgenden Features:

Auch ohne X betreibbar, bzw. Stellt die Verbindung auch dann her, falls X nicht startet
Verwaltung verschiedener Profile
Verbindungsmöglichkeit zu Wlan- (inkl. div. Verschlüsselungen), Kabel- und DSL-Verbindungen

Anleitung/Übersicht im UU-Wiki

Ceni – Konsoleninterface um Verbindungen (LAN/Wlan) herzustellen

Auch Ceni beherrscht den Verbindungsaufbau ohne X, da es sich lediglich um einen Nocurses-Oberfläche handelt.

Für Debian-basierende Distributionen kann das Programm vom Aptosid-Repo bezogen werden.

Connman – Bei linuxundich bin ich auf Connman aufmerksam geworden, dem Networkmanager aus dem MeeGo-Projekt.

Er beherrscht Verbindungen zu LAN, Wlan und 3G. Einen guten Bericht findet man bei linuxundich.de

Vodafone Mobile Connect Card Driver – Ein graphischer Manager speziell zur Verbindung mit UMTS/HSDPA.

Die Einrichtung und Verwendung ist bei Howtoforge beschrieben.

Kurztipp Debian Squeeze / Ubuntu: Windows automatisch in Grub-Bootauswahl einfügen

Wer auf seinem System neben Windows Debian Squeeze installiert hat, merkt beim ersten Boot, dass Windows nicht im Auswahlbildschirm von Grub aufgeführt wird.

Edit: Seit dem Wochenende ist es gefixt, der Debianinstaller erkennt jetzt auch Windows7 und fügt dieses dem Grubmenü hinzu.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man trägt das System händisch ein oder man lässt es automatisch mitaufnehmen:

Als Root:

root@dbox:/home/trompetenk# update-grub
Generating grub.cfg ...
Found background image: desktop-grub.png
Found linux image: /boot/vmlinuz-2.6.32-5-amd64
Found initrd image: /boot/initrd.img-2.6.32-5-amd64
Found Windows 7 (loader) on /dev/sda1
done

ausführen.

Und beim nächsten Boot listet Grub das System mit auf. Die Prozedur funktioniert natürlich auch mit Ubuntu, auch hier kann man so komfortabel bereits installierte Systeme mitaufnehmen.

Linuxapps To Go: Linuxprogramme auf dem USB-Stick

Für Windowsnutzer gibt es schon seit geraumer Zeit portableapps.com um seine Lieblingsprogramme immer auf einem USB-Stick mitführen zu können. Nun bin ich durch Zufall auf portablelinuxapps.org gestoßen, hier gibt es zahlreiche 32-bit Linuxprogramme als statische Version, soll heißen ohne *lib-Abhängigkeiten, zum Download. Diese müssen lediglich ausführbar gemacht werden, anschließend tuen sie ihren Dienst.

Getestet wurden diese Pakete laut den Etwicklern unter den Systemen Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) 32-bit, OpenSUSE 11.3 (GNOME) 32-bit , und Fedora 12 (GNOME) 32-bit. Unter Debian Squeeze 32-bit konnte ein Bekannter ebenfalls die Programme ausführen. Bei mir mit Squeeze 64-bit konnte ich noch keinen Erfolg verbuchen, die 32-bit Programem ans Laufen zu bekommen.

Das angebotene Programmspektrum geht von Firefox 4.0 (Beta) über ffmpeg, Xara Xtreme, Tucan Manager, Skype bis hin zu LibreOffice. Teilweise sind die Versionen schon etwas angestaubt, aber man kann im Forum Proramme vorschlagen bzw. sich wünschen. Interessant ist das ganze auch für Debian Stable- oder Ubuntu LTS-Nutzer, da man durch dieses Angebot ohne das Einbinden von Repositories bzw. das anwerfen des Compilers bequem an aktuellere Programmversionen kommt.

Hoffentlich kommen in Zukunft noch 64-bit Programme hinzu, dann wäre eigentlich alles abgedeckt. 🙂 Oder hat evtl. schon jemand einen Weg gefunden die Programme unter 64-bit (fehlerfrei) auszuführen?

InsightCommunity: Ubuntu und Unity tritt einen Tsunami los

Riesige Wellen schlägt die Ankündigung von Mark Shuttleworth ab Ubuntu 11.04 statt auf Gnome 3 auf das selbstentwickelte Unity zu setzen.

Blogosphäre:
Campino2k
Knetfeder
drice.blog

Medien:

Heise
Golem
Linux-Magazin

… um mal nur ein paar zu nennen.

Unity ist sicherlich vom Bedienkonzept und von der Platzeinteilung nicht schlecht. Es muss aber noch einge Arbeit hineingesteckt werden, da auf meinem Netbook:

– der Aufruf des Menüs geine gefühlte Ewigkeit dauert
– beim Aufruf mancher Anwendungen Unity abstürzt
– Generell etwas in Sachen Performance und Stabilität getan werden muss

Die Gnome 3-Shell ist ebenfalls noch nicht fertig programmiert, d. h. hier wird es sicherlich noch Änderungen und Verbesserungen geben.

Deshalb einfach mal abwarten und Tee trinken, Gnome 3-Shell und Unity einfach beim Release ausprobieren und gucken ob es einem passt oder nicht. Sicherlich wird es unter Ubuntu die Möglichkeit geben die „Standard“-Shell ggf. nachzuinstallieren.

Ob jetzt die parallele Entwicklung von Unity zu Gnome 3 auf dem Desktop förderlich ist oder nicht, darüber kann man sicherlich streiten und Ewigkeitsdiskussionen führen. Aber das ist nun mal der Gedanke von Open Source: The Freedom Of Choice! 😉

Und für alle die jetzt schon laut nach einer Alternative(n) schreien, Hirn einschalten, Klick mich! und glücklich sein (werden) 😉

Vorstellung Gnome-Theme: SO X

Auf der Suche nach neuen Themes für den Gnome-Desktop bin ich auf das SO X Theme gestoßen. Es erinnert vom Aussehen etwas an das Elementary Projekt.

Damit das Theme korrekt angezeigt werden kann muss die Murrine-Engine installiert sein. Nach dem Download entpackt man die verschiedenen tar.bz2_Dateien (z. B. SO X für Debian, Ubuntu, Mint) und zieht alle oder nur die gewollten in das Fenster „Erscheinungsbild“.

SO X hell

SO X dunkel

Auf meinen Screenshots habe ich das Theme mit den Faenza Icons und dem Interfacelift Wallpaper Cosmosition abgerundet.

Lösungsansatz: kein Sound mit flashplugin-nonfree

Derzeit kann es unter Sid, wie auch in neuren Versionen von Ubuntu, vorkommen, dass der Browser bei Flashinhalten (installiertes flashplugin-nonfree) keinen Sound abspielt.
Der Rest der Anwendungen tut ohne Probleme seinen Dienst. Um das Problem zu beheben ist oft kein großer Workaround notwendig, man gibt im Terminal den Befehl alsamixer ein, wechselt dort zum Abschnitt PCM und setzt den Regler von 0 (oder annähernd 0) fast bis auf 100%.

Fertig, einfache und effektive Lösung 😀
Hatte das Problem gerade eben, bei einem frisch installierten Sid…

Kleine Helferscripte: smxi

smxi ist eine Scriptsammlung, welche einem das Leben erleichtern kann. Es unterstütz einen z. B. bei der Installation des neusten Grafikkartentreibers, Kernels oder bei der Installation von extra Software. Die derzeit unterstützen Distributionen sind Debian inkl. dessen Derivaten wie Sidux, Mepis etc., nicht aber Ubuntu und neu hinzugekommen ist Archlinux.

Die Installation des Scripts ist ausführlich auf der Homepage beschrieben. Folgende Funktionen werden einem anschließend geboten:

System Upgrades
Kernel Upgrades
Upgrade Warnungen
Automatische (propritäre) Grafikkartentreiberinstallation (mit evtl. benötigten Patches)
Installation von Extrasoftware (z. B. für Server)
Deinstallation von Software
Aufräumen des Systems (Kernel-Deinstallation etc.)
Optimierung des Systems (Mozilla-Einstellungen, etc.)
Und noch einiges durch zusätzliche Scripte

Gerade bei Rollingrelease-Distributionen kommen einem die Funktionen der Scripte entgegen. Es nimmt einem die Gefahr von nicht benutzbaren Systemen ab (Debian Sid) und hiflt einem bei der installation der Grafikkartentreiber nach jedem Xorg-Update. Aber smxi war auch schon Gegenstand eines Streits in der Sidux-Community, BlueLupo hat das in seinem Blog zusammengefasst. Wenn ich mich recht entsinne begann der Streit wegen ungeklärten Lizenzstreitigkeiten.

Man muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass jede installierte Software/jedes Script, das nicht aus den Distributionsrepos installiert wurde, das System gefährdet. Deshalb sollte jeder für sich entscheiden ob er diese/dieses für sich installiert.

Den PC aufräumen mit BleachBit

Wer schnell sein System von unnötigem Softwareballast ohne langes Suchen der Logs und Dateien befreien möchte, dem lege ich BleachBit ans Herz. BleachBit löscht nicht benötigte bzw. ungewollte Dateien, Logs etc.

Man kann nach Kategorien Haken setzen, welche gelöscht werden sollen.
Bleachbit kommt z. B. mit folgenden Anwendungen, Logs zurecht:

Firefox
Google Chrome
Flash (Cookies, Cache)
Apt
löscht nicht benötigte Lokalisierungen
Gimp
OpenOffice
verschiedene Logs
und noch viel viel mehr… 🙂

Wenn man fertig ist und sich nicht traut Löschen zu drücken, dann zeigt einem ein Klick auf Vorschau an, was alles aus dem System entfernt wird. Auf meinem System sind es jetzt gerade 594,9 MB.

BleachBit Vorschau

Bleachbit ist in allen gängigen Distributionen zu finden.
Achtung, die Verwendung der Software erfolgt natürlich auf eigene Gefahr 😉