Posts Tagged ‘ Ubuntu ’

Dateien von Rapidshare in der Konsole downloaden

Heute bin ich bei der Auswertung der Suchanfragen die auf meinen Blog geführt haben sehr oft auf die Konstellation „rapidshare konsole“ gestoßen.

Deshalb hier mal 2 Programme, mit denen man in der Konsole Dateien von One-Click-Hostern herunterladen kann:

Tuxload

Tuxload ist ein in Perl entwickeltes Programm zum Download von One-Click-Hoster Dateien, es kann von http://tuxload.wikidot.com/ bezogen werden.

Unterstützte Hoster

* Rapidshare.com
* filedrom.com
* filejungle.net
* freefilehost.co.uk
* megarotic.com
* megaupload.com
* megaupload.dk
* upload.to
* yourfiles.biz

Unterstütze Redirectors

* Bestprotect
* LixIn
* Safelink.in
* Stealth.to
* XeemTo

Infos zur Installation und zur Verwendung findet ihr auf der Projekthomepage oder im Ubuntuusers-Wiki

Wget

Auch der Downloadmanager wget kann mit Rapdishare umgehen, wget ist bei den meisten Distributionen standardmäßig installiert.

Zur Benutzung verweise ich einfach mal auf das Wiki der Ubuntuusers, da ist es wirklich ausführlich erklärt. 🙂

Trompetenkaefer auf dem Planeten UbuntuUsers.de gelandet

Nun bin ich auch auf dem Planeten DER deutschen Ubuntu-Community zu finden, was mich natürlich sehr freut, da es sich bei ubuntuusers.de um eine der größten Linuxgemeinschaften im Lande handelt.

Was könnt Ihr von meinem Blog erwarten? In meinem Blog geht es hauptsächlich um Themen rund um Linux, mit einem Schwerpunkt auf Debian, Arch und Fedora. Schaut Euch einfach mal um, evtl. sind für Euch schon ein paar interessante Artikel dabei. 🙂

IPV6 unter Linux deaktivieren

So kann man bei den verschiedenen Distributionen IPV6 ausschalten:

Debian / Sidux / Ubuntu / Linux-Mint:

Als root die Datei /etc/modprobe.d/aliases öffnen
und die Zeile

alias net-pf-10 ipv6
in
alias net-pf-10 off
ändern.

Um das manuelle Laden des ipv6-Moduls zu verhindern kann noch die Zeile alias ipv6 off angehängt werden.

Neu ab Squeeze / neuere Ubuntu-Versionen

Bei Grub2 folgende Zeile in die Datei /etc/default/grub einfügen:

#IPV6 aus
GRUB_CMDLINE_LINUX="ipv6.disable=1"

Bei Grub(1) in der Datei /boot/grub/menu.lst folgendes an die Kernelzeile anhängen:

ipv6.disable=1

Und jeweils anschließend noch ein update-grub laufen lassen.

Archlinux

In der Datei /etc/modprobe.d/modprobe.conf die Zeilen

#Laden von IPV6-Modul verhindern
alias net-pf-10 off

einfügen.

Fedora 12 (gilt vermutlich auch für RedHat Enterprise 6 + CentOS 6)

In die Datei /etc/modprobe.d/blacklist.conf folgende Zeilen eintragen:

# ipv6 deaktiviert
blacklist ipv6
install ipv6 /bin/true

OpenSuse 11.2

Da IPV6 fest in den Kernel kompiliert wurde und sich über Yast nicht deaktivieren lässt, muss man bei Grub
/boot/grub/menu.lst die Parameter ipv6.disable=1 anhängen.

Firefox / Iceweasel

Damit auch bei Firefox IPV6 deaktiviert ist muss man inder Adresszeile about:config eingeben, anschließend den Wert des Strings network.dns.disableIPv6 auf true setzen

E17 Debian- / Ubuntu- / Fedora-Repository

Für alle, die unter Debian, Ubuntu oder Fedora Enlightenment 17 ausprobieren möchten, gibt es jetzt wieder ein Repository der Entwickler.
So kann man das kompilieren aus den SVN durch das Script easy_e17.sh umgehen. 🙂

Für die Debian sources.list:

Debian
Version /etc/apt/sources.list
Lenny (Stable, 5.0) deb http://packages.enlightenment.org/debian lenny main extras
Squeeze (Testing, 6.0) deb http://packages.enlightenment.org/debian squeeze main extras
Sid (Unstable) deb http://packages.enlightenment.org/debian sid main extras

für die Ubuntu sources.list:

Ubuntu
Version /etc/apt/sources.list
Jaunty Jackalope (9.04) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu jaunty main extras
Intrepid Ibex (8.10) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu intrepid main extras # not done yet
Hardy Heron (8.04) deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu hardy main extras # not done yet

Den Repository-Key für Debian/Ubuntu gibts hier:

http://packages.enlightenment.org/repo.key

er kann mit

apt-key add repo.key

eingespielt werden.

für Fedora

Fedora
Version Repository
Cambridge (10) http://download.opensuse.org/repositories/X11:/Enlightenment/Fedora_10/X11:Enlightenment.repo
Sulphur (9) http://download.opensuse.org/repositories/X11:/Enlightenment/Fedora_9/X11:Enlightenment.repo

Ausführliche Infos der Entwickler:

http://packages.enlightenment.org/debian/

Linux Lernkurve steigern

Da mich Freunde und Bekannte öfter darauf ansprechen, wie sie ihr Linuxwissen erweitern können und ich jedes mal dieselbe Antwort bzw. Tipps gebe, fasse ich diese hier in diesem Artikel zusammen. Dann kann ich zukünftig gleich auf diesen Beitrag verweisen 😉

1. Studiere die Dokumentation deiner Distribution aufmerksam

Um einen guten Überblick über die Features der eingesetzten Distribution zu bekommen ist es sinnvoll, die mitgelieferte oder online verfügbarstehende Dokumentation zu lesen. Hier gibt es meist Infos zu Repositories mit unfreien Paketen (Codecs, Flash etc.), dem Paketmanagement, Sicherheit und distributionsspezifischen Besonderheiten.

2. Lies und poste Beiträge im Forum der Distribution

Viel Wissenswertes, gerade im Hinblick auf Fehlerlösungen findet man in den Foren. Hier geben meist langjährige Nutzer der Distri wertvolle Tipps zum Umgang und zur Fehlerbehebung deines lieblings Linux‘. Das erspart einem meist Zeit und vorallem Nerven. 😉

3. Befrage das Wiki

Für die meisten größeren Distributionen stehen umfangreiche Wikis bereit.
Nutze diese, sie stellen Wissen, Tipps, Tricks in konzentrierter Form bereit.

4. Google kennst du, also benutze es auch 😉

Versuch mit der Google-Linuxsuche deinem Problem auf den Grund zu kommen. Über die Linuxsuche finest du Wikieinträge, Blogeinträge, Mailinglisten etc. zu deinem Problem / Frage.

5. Experimentiere mit verschiedenen Distributionen

Wenn Du dich fit genut fühlst um von Anfängerdistributionen auf die für erfahrerene Benutzer umzusteigen, dann probier es aus. Hierfür bietet sich z. B. Virtualbox oder Aqemu an. Mir hat das Aufsetzen von Archlinux am meisten Wissen vermittelt, bei der Installation muss man sich intensiv mit dem Aufbau von Distributionen, der Konsole, Logfiles und dem Zusammenspiel verschiedenen Komponenten befassen. Alternativ kann man auch Gentoo aufsetzen. Das viel bei mir aber flach, hatte keine Lust ewig vor dem Kompilierungsvorgang zu sitzen ;-).

6. Durchforste die Bugdatenbank / schreib einen Report

Evtl. hat jemand dasselbe Problem wie du und hat schon einen Bugreport dazu geschrieben. Dann können die Developer auf das Problem reagieren, evtl. wurde sogar ein Workaround veröffentlicht. Sollte es keinen geben, schreibe einen Report mit der Beschreibung deines Problems.

7. Gib nicht auf

Wenn etwas auf Anhieb nicht klappt, klemm dich dahinter. Ich sag nur „learning by doing“. 🙂

Wenn mir noch etwas einfällt erweitere ich den Artikel.
Sollte Euch noch etwas einfallen, bitte fleißig Kommentare schreiben. 🙂

Nützliche Links:

Debiananwenderhandbuch
Debianwiki
UbuntUsers-Wiki
dt. Archlinux-Wiki
engl. Archlinuxwiki
OpenSuse-Doku
Sidux-Wiki

Bootbare Live-USB-Sticks mit UNetbootin erstellen

Wer ein Linuxlivesystem immer mit sich führen will, wird nicht eine ganze CD/DVD mit sich herumschleppen, sondern einen kleinen, handlichen USB-Stick. Früher war es ein erheblicher Aufwand, das Linux seiner Wahl auf den Stick zu bekommen. Siehe z. B. Debianwiki. Da mir das auf dauer zu anstrengend war, hab ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Natürlich bin ich im Reich der freien Software fündig geworden: UNetbootin

UNetbootin steht für Universal Netboot Installer. Mit dieser Software ist es möglich ohne die Zuhilfenahme von CDs/DVDs, direkt vom ISO-Abbild einen Bootbaren Linux/BSD USB-Stick zu erstellen. Sie ist für Linux und Windows verfügbar.

Bootbaren USB-Stick generieren

Diese Schritte sind zu erledigen:

– UNetbootin starten
– Distribution auswählen
– Version der Distribution auswählen
– ISO auswählen
– evtl. eigenen Kernel, initrd, Optionen angeben
– USB-Stick anstöpseln und auswählen
– warten 😉

UNetbootin

UNetbootin

Folgende Distributionen werden bis jetzt unterstützt:

Debian
Ubuntu
LinuxMint
OpenSuse
ArchLinux
Fedora
FreeBSD
Frugalware
Elive
und einige mehr 🙂

In diesem Sinne, viel Spaß beim Live-USB-Stick generieren 😀