Eine TotgeHURD?

HURD ist ja der Running Gag der Betriebssysteme, meiner Meinung nach wird es vermutlich mit Duke Nukem Forever das Licht der Welt erblicken. 😉

Das Debian-Projekt werkelt ja nun schon seit einer Weile an HURD herum… Nun hat sich eine zweite mir bekannte Distribution, dem Thema HURD angenommen:

Arch HURD

Ich bin gespannt, welches der Projekte als erstes eine stabile HURD-Distribution gebähren wird 😉

Erklärung was HURD eigentlich ist.

Urheberrechtsabgaben auf PCs in Deutschland

Jetzt werden für PCs mit eingebautem Brenner netto 13,65 € mehr verlangt, der Endpreis für PCs ohne Brenner steigert sich um 12,15 €. Darauf haben sich der Bundesverband Computerhersteller (BCH) und die ZPÜ (GEMA) geinigt. Die bisherigen Abgaben scheinen jemandem wohl nicht zu reichen…

Erläuterung ZPÜ

Gefunden via:

Golem

Heise

BIN in ISO konvertieren

Eigentlich hab ich versucht eine *.bin Datei ins System zu mounten, ähnlich wie ein ISO. Leider hat das nicht geklappt, Google konnte mir auch nicht weiterhelfen… Im Repo bin ich aber auf die Software ccd2iso gestoßen, damit kann man ganz fix ein von der BIN-Datei einer ISO Datei erzeugen, und diese anschließend im System mounten.

Iso erzeugen:

ccd2iso datei.bin datei.iso

(Sollte jemand wissen, wie man BINs im System mounten kann, bitte Kommentar schreiben ;))

Externe NTFS-formatierte Platte händisch lesend und schreibend mounten

Man kann eine externe Platte, die mit NTFS formatiert ist ganz kurz und schmerzlos händisch mounten:

mit

fdisk -l

gucken wie die Platte im System heißt, bei mir sdh1.

Anschließend mit

mount.ntfs-3g /dev/sdh1/ /mnt/extern/

mounten. Fertig, jetzt kann lesend und schreibend zugegriffen werden. 😀

Danke an Bernd von zockertown für diesen Tipp im Debianforum.

Für NTFS-formatierte Platten die im Rechner verbaut sind, verweise ich auf das Ubuntuuserswiki

2010: Das Jahr für Linux auf dem Desktop?

Nun wird ja schon seit einigen Jahren propagiert, dass das jeweilig aktuelle Jahr, das Jahr ist, in dem Linux den Durchbruch auf dem Desktop schafft.

2010 könnte es endlich so weit sein, folgende Punkte sprechen aus meiner Sicht dafür:

Immer mehr Linux Zeitungen am Kiosk (gute und weniger gute) – Das bedeutet die Nachfrage nach Fachliteratur ist gegeben.

Berichterstattung über Linux in Onlinemedien (Golem, Heise usw. – siehe oben, Nachfrage ist gegeben

Wachsende Anzahl der Linux-Communities, Linux-Wikis, Community-Zeitschriften etc. – immer mehr Menschen setzen sich mit einer Alternative zu ihrem OEM-Betriebssystem auseinander

Verkäufer beim Roten-Hardware-Riesen können Auskunft zur Linux-Hardware-Verträglichkeit geben – Wahrscheinlich gibt es mittlerweile öfter Nachfragen (kaum zu glauben ich habs selbst erlebt und man konnte mir _kompetent_ in mehreren Filialen weiterhelfen)

Wachsende Verbreitung auf Netbooks, Handys und anderen mobilen Geräten – Hersteller wissen nun die Flexibilität des Systems endlich zu schätzen 🙂

Um nur ein paar zu nennen, eigentlich hat mich dieser Artikel darauf gebracht mal kurz über DAS vor uns liegende Linux-Desktop-Jahr zu bloggen 😉

http://www.golem.de/0912/71918.html

Wine Applikationen deinstallieren

Sollte bei Wine im Menü kein Eintrag vorhanden sein mit der Beschriftung „Deinstalliere Wine Applikationen“, kann man den Deinstallationsdialog über die Konsole aufrufen:

wine uninstaller

Info für mich, sollte ich nochmal danach suchen 😉

Frohes Neues Jahr!

Ich wünsche Euch allen ein frohes Neues Jahr 2010! Mit viel Gesundheit, Spaß und Glück! 🙂

ext3 in ext4 konvertieren

Da ich gestern freundlicher Weise von Lesern darauf aufmerksam gemacht wurde (danke nochmals :D), dass der Dateisystemcheck unter ext4 wesentlich schneller vonstatten geht, habe ich heute meine Rootpartition auf ext4 umgestellt.
Dazu bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Boot in einer LiveCD, da die zu ändernde Partition nicht eingebunden sein darf. Ich habe mich für PartedMagic entschieden, da es komplett aus dem RAM läuft.
Nachdem die CD gebootet hat guckt man in der LiveCD welche Bezeichnung die Platte bzw. Partition hat, die man ändern möchte.

fdisk -l

In meinem Fall war es wieder sda1. Anschließend geht es an das Konvertieren von ext3 zu ext4:

tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/sda1/

Ganz wichtig, nach der Konvertierung (dauert nur ein paar Sekunden) muss unbedingt ein fsck laufen:

fsck -fCVD /dev/sda1/

Dann wird die Partition gemountet, die man so eben umgestellt hat, um die Datei /etc/fstab/ noch auf ext4 anzupassen. Dazu ändert man in der Datei die Zeile

UUID=EureUUID / ext4 relatime 0 1

einfach von ext3 auf ext4. Reboot fertig.
Natürlich kann bei solchen Aktionen immer etwas schief gehen, deshalb denkt vorher an die Datensicherung…

fsck Intervall manuell ändern

Wenn es Euch auch nervt, dass fsck bei jedem 20igsten Bootvorgang die komplette Platte überprüft, bei 1,5 TB kann das ziemlich lange dauern, können mit tunefs die Intervalle für den fsck-Check heraufgesetzt bzw. bei Bedarf herabgesetzt werden. Dazu guckt Ihr einfach unter /etc/fstab/ nach der Bezeichnung der Platte für die Ihr den Wert ändern wollt.

Änderung des Intervalls auf 40 Boots als Root:
tune2fs -c 40 /dev/sda1/
Fertig. 😀

Fglrx (propritärer Grafikkartentreiber von ATI) unter Debian Squeeze installieren

Um den propritären ATI Grafikkartentreiber unter Squeeze zu installieren sind ein paar andere Schritte als unter Lenny bzw. Etch notwendig.

Installation

Benötigte Pakete für die Installation des Treibers installiern:

root@debian:~# aptitude install module-assistant debhelper debconf libstdc++5 libstdc++6 gcc bzip2 fakeroot build-essential linux-headers-`uname -r`

Entweder den Treiber aus dem Repository installieren (hab ich gemacht)

fglrx-ativentsd
fgrlx-control
fglrx-driver
fglrx-glx
fglrx-glx-ia32
fglrx-kernel-xxx
fglrx-modules-dkms
fglrx-source

oder den aktuellsten Treiber von der ATI-Homepage laden und installieren. Die heruntergeladene Datei ausführbar machen:

chmod +x ati-driver-installer-versionX

Pakete erzeugen:

./ati-driver-installer-versionX --buildpkg Debian/squeeze

Pakete installieren:

dpkg -i *.deb

Kernel Modul erzeugen


m-a build fglrx && m-a install fglrx

Händisch xorg.conf erzeugen
Eine xorg.conf war auf meinem Squeeze komischer Weise nicht vorhanden. Die xorg.conf lies sich auf meinem System auch mit dem Befehl X -configure nicht erzeugen, deshalb habe ich einfach mit einem Texteditor unter /etc/X11/ die leere Datei xorg.conf erzeugt.

xorg.conf befüllen

So lässt man sich die xorg.conf automatisch befüllen:

aticonfig --initial --input=/etc/X11/xorg.conf


Kernelmodul laden

Diesmal musste ich auch noch das fglrx-Kernelmodul händisch laden:

modprobe fglrx

Neustart und der fglrx-Treiber läuft. 🙂

Weiterführende Links / Troubleshooting:

Ich hab diese beiden Varianten für meine Installation gemixt, hat wunderbar geklappt:

Debianforum-Wiki

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