Kurztipp Debian Squeeze / Ubuntu: Windows automatisch in Grub-Bootauswahl einfügen

Wer auf seinem System neben Windows Debian Squeeze installiert hat, merkt beim ersten Boot, dass Windows nicht im Auswahlbildschirm von Grub aufgeführt wird.

Edit: Seit dem Wochenende ist es gefixt, der Debianinstaller erkennt jetzt auch Windows7 und fügt dieses dem Grubmenü hinzu.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man trägt das System händisch ein oder man lässt es automatisch mitaufnehmen:

Als Root:

root@dbox:/home/trompetenk# update-grub
Generating grub.cfg ...
Found background image: desktop-grub.png
Found linux image: /boot/vmlinuz-2.6.32-5-amd64
Found initrd image: /boot/initrd.img-2.6.32-5-amd64
Found Windows 7 (loader) on /dev/sda1
done

ausführen.

Und beim nächsten Boot listet Grub das System mit auf. Die Prozedur funktioniert natürlich auch mit Ubuntu, auch hier kann man so komfortabel bereits installierte Systeme mitaufnehmen.

Linuxapps To Go: Linuxprogramme auf dem USB-Stick

Für Windowsnutzer gibt es schon seit geraumer Zeit portableapps.com um seine Lieblingsprogramme immer auf einem USB-Stick mitführen zu können. Nun bin ich durch Zufall auf portablelinuxapps.org gestoßen, hier gibt es zahlreiche 32-bit Linuxprogramme als statische Version, soll heißen ohne *lib-Abhängigkeiten, zum Download. Diese müssen lediglich ausführbar gemacht werden, anschließend tuen sie ihren Dienst.

Getestet wurden diese Pakete laut den Etwicklern unter den Systemen Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) 32-bit, OpenSUSE 11.3 (GNOME) 32-bit , und Fedora 12 (GNOME) 32-bit. Unter Debian Squeeze 32-bit konnte ein Bekannter ebenfalls die Programme ausführen. Bei mir mit Squeeze 64-bit konnte ich noch keinen Erfolg verbuchen, die 32-bit Programem ans Laufen zu bekommen.

Das angebotene Programmspektrum geht von Firefox 4.0 (Beta) über ffmpeg, Xara Xtreme, Tucan Manager, Skype bis hin zu LibreOffice. Teilweise sind die Versionen schon etwas angestaubt, aber man kann im Forum Proramme vorschlagen bzw. sich wünschen. Interessant ist das ganze auch für Debian Stable- oder Ubuntu LTS-Nutzer, da man durch dieses Angebot ohne das Einbinden von Repositories bzw. das anwerfen des Compilers bequem an aktuellere Programmversionen kommt.

Hoffentlich kommen in Zukunft noch 64-bit Programme hinzu, dann wäre eigentlich alles abgedeckt. 🙂 Oder hat evtl. schon jemand einen Weg gefunden die Programme unter 64-bit (fehlerfrei) auszuführen?

MP3s von Groovshark unter Linux downloaden

Endlich gibt es eine Möglichkeit auch unter Linux Mp3s von Grooveshark downzuloaden.
Groovedown, entwickelt für Windows läuft unter Linux mit Wine.

Man muss nur Wine installieren, das Programm downloaden in einen Ordner entpacken und mit Wine starten.

Das Ganze sieht zwar nicht wirklich hübsch aus, erfüllt aber seinen Zweck 😉

GrooveDown! unter Wine

Unter Einstellungen ist es möglich den Downloadpfad der Musikstücke und der Aufbau des Musikarchives (/Interpret/Album/Interpret-Titel.mp3) anzupassen. Und unter Tools kann man sich die „popular Songs“ anzeigen lassen, die von den Grooveshark-Nutzern meistgespielten Songs.

Viel Spaß damit und Danke an Charly für die Aufmerksammachung (Kommentar) 🙂

Freie Filme

Neben den bekannten freien Filmen des Blender-Projekts Big Buck Bunny Elephants Dream und Sintel bin ich zufällig bei Archive.org auf eine große Anzahl von freien Filmen gestoßen, diese liegen in den verschiedensten Formaten und Auflösungen zum Download bereit. Dabei handelt es sich um verschiedenste Film-Genres, eine Übersicht nach Kategorien findet sich hier.

Update:

Vodo – Portal mit freien Filmen, lt. KnairdA ist der Film „Snowblind“ empfehlenswert.

Valkaama – Der Open Source Film

Route 66 – Free Road Movie

Wer noch mehr freie Filme oder besser noch ganze Archive kennt, kann diese in den Kommentaren posten. Diese werde ich dann in dem Artikel anfügen. 🙂

Jahresrückblick 2010: Linux auf dem Desktop…

… dafür 2011 auf dem Smartphone 😉

Anfang 2010 habe ich 2010 für das Jahr gehalten, an dem Linux seinen Siegeszug auf dem Desktop antreten wird.

Leider habe ich mich hier „etwas“ geirrt:

Es fing so gut an, viele Hersteller von Netbooks hatten Prototypen mit einem installierten Linux-Kernel samt angepasster Oberfläche in Aussicht gestellt. Es kamen auch einige Modelle mit Linux auf den Markt, leider sind nach der Freigabe von Windows 7 die Linux-Geräte durch einen Windows 7-Pedant ersetzt worden.

Laut dem Wikipediaartikel zu Linux „ist der Marktanteil gemäß Net Market Share wieder auf 0,9 % gefallen„. Traurig aber wahr…

Erfreulichere Zahlen lassen sich im Smartphone-Bereich finden, hier dominert Android die Verkaufszahlen in den USA. Auch Hierzulande erfreut(en) sich Android(Phones) wachsender Beliebtheit, man sehe sich nur mal das Angebot an Android-Geräten bei den Netzbetreibern an. Ein Blick in den Android-Marked zeigt über 100.000 Apps, somit ist klar, dass sich „einige“ Entwickler und Nutzer um das Linux auf dem Smartphone geschart haben. Auch Samsung schickt ein auf Linuxbasierendes Smartphone Betriebssystem Namens Bada ins Rennen um die Vorherrschaft auf dem Smartphone Markt.

Hoffentlich hält der Trend hin zu Linux auf dem Smartphone an und schappt irgendwann endlich mal auf den Destop über. Ganz ehrlich 0,9 % Marktanteil auf dem Desktop ist noch zu toppen 😉

InsightCommunity: Ubuntu und Unity tritt einen Tsunami los

Riesige Wellen schlägt die Ankündigung von Mark Shuttleworth ab Ubuntu 11.04 statt auf Gnome 3 auf das selbstentwickelte Unity zu setzen.

Blogosphäre:
Campino2k
Knetfeder
drice.blog

Medien:

Heise
Golem
Linux-Magazin

… um mal nur ein paar zu nennen.

Unity ist sicherlich vom Bedienkonzept und von der Platzeinteilung nicht schlecht. Es muss aber noch einge Arbeit hineingesteckt werden, da auf meinem Netbook:

– der Aufruf des Menüs geine gefühlte Ewigkeit dauert
– beim Aufruf mancher Anwendungen Unity abstürzt
– Generell etwas in Sachen Performance und Stabilität getan werden muss

Die Gnome 3-Shell ist ebenfalls noch nicht fertig programmiert, d. h. hier wird es sicherlich noch Änderungen und Verbesserungen geben.

Deshalb einfach mal abwarten und Tee trinken, Gnome 3-Shell und Unity einfach beim Release ausprobieren und gucken ob es einem passt oder nicht. Sicherlich wird es unter Ubuntu die Möglichkeit geben die „Standard“-Shell ggf. nachzuinstallieren.

Ob jetzt die parallele Entwicklung von Unity zu Gnome 3 auf dem Desktop förderlich ist oder nicht, darüber kann man sicherlich streiten und Ewigkeitsdiskussionen führen. Aber das ist nun mal der Gedanke von Open Source: The Freedom Of Choice! 😉

Und für alle die jetzt schon laut nach einer Alternative(n) schreien, Hirn einschalten, Klick mich! und glücklich sein (werden) 😉

Vorstellung Gnome-Theme: SO X

Auf der Suche nach neuen Themes für den Gnome-Desktop bin ich auf das SO X Theme gestoßen. Es erinnert vom Aussehen etwas an das Elementary Projekt.

Damit das Theme korrekt angezeigt werden kann muss die Murrine-Engine installiert sein. Nach dem Download entpackt man die verschiedenen tar.bz2_Dateien (z. B. SO X für Debian, Ubuntu, Mint) und zieht alle oder nur die gewollten in das Fenster „Erscheinungsbild“.

SO X hell

SO X dunkel

Auf meinen Screenshots habe ich das Theme mit den Faenza Icons und dem Interfacelift Wallpaper Cosmosition abgerundet.

Bald Blu-Ray ripping möglich?

Nachdem sich der geleakte HDCP-Masterkey als echt herausgestellt hat, spielte Intel alles noch herunter.

Eine hardwareseitige Implementierung würde rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Forscher der Stony Brook University beschreiten nun einen anderen Weg, sie haben den Schlüssel in eine Dekodiersoftware (Ripper) gepackt um herauszufinden wie schnell theoretisch ein PC sein müsste, um HDCP in Echtzeit zu entschlüsseln.

In einem ersten Test von Heise wurden schon brauchbare Ergebnisse mit älterer Hardware erzielt.

Da sich es sich um eine relativ junge Software handelt, ist davon auszugehen, dass findige Entwickler sicherlich noch an der Performanceschraube drehen werden. Zudem ist das Tool unter der BSD-Lizenz von den Forschern veröffentlicht worden und steht Interessierten zum Download zur Verfügung.

Ich bin schon gespannt, wann es die erste alltagstaugliche Ripping-Software für Linux und Windows gibt. In diesem Sinne happy coding 😉

Abspaltung die Dritte: Von OpenOffice zu LibreOffice

Nach der MySQL- und OpenSolaris-Community spaltet sich nun auch die OpenOffice-Community von Oracle, dem Hauptsponsor von OpenOffice, ab. Für den Fork LibreOffice wurde eigens die „The Document Foundation“ gegründet, deren Aufgabe der Vertrieb und die Entwicklung von LibreOfficeist. Hauptziel ist die unabhängige Entwicklung einer Office-Suite, ohne dem guten Willen einer einzelnen Firma zu unterliegen.

Auf der Vorstellungsseite der Gründungsmitglieder finden sich altbekannte OO-Entwickler, zudem haben große IT-Firmen wie Google, Red Hat und Novelldem Projekt schon ihre Unterstützung zugesagt.

Derzeit steht LibreOffice in der Version 3.3.0-Beta zum Download für Linux, MacOS und Windows bereit. Diese ist wohl gleichzusetzen mit OpenOffice 3.3.0.

Mehr zum Thema:

Heise
derStandard
Golem

InsightCommunity: Sidux ist tot aber mit aptosid geforkt

Nun ist es offiziell, das Sidux-Projekt wurde beendet.
Im Newsartikel wird auch kurz auf die Probleme innerhalb des Projekts eingegangen, wobei es anscheinend mehrere Versionen der Geschichte gibt.

Kurze Zusammenfassung der (offiziellen) Gründe des Scheiterns:

– der Sidux e. V. hat es nicht geschafft die fällige Jahreshauptversammlung abzuhalten
– es gibt keinen Finanzbericht, weil der Schatzmeister nicht mit dem Vorstand kommuniziert
– der Verein zwar die Rechte an den Domains und Trademarks hält, aber anscheinen kein Interesse mehr hat, das Projekt zu unterstützen -> daher die Namensänderung in aptosid

Ehemalige Entwickler des Sidux-Teams haben nun aptosid ins Leben gerufen. Für Sidux-Benutzer sicherlich eine erfreuliche Nachricht, da bei einem Distupgrade der Wechsel zu aptosid automatisch angeboten wird. Es erscheint ein deb-conf-Fenster das einem den Wechsel der Sidux-sources.list auf die aptosid-soures.list anbietet. Vorher aber das Backup nicht vergessen, es kann dabei immer etwas schiefgehen 😉

Danke an Harakiri für den Link zu aptosid!

Etwas noch in eigener Sache:

In meinem ersten InsightCommunity-Bericht haben sich manche Herrschaften furchtbar darüber aufgeregt, dass ich zu wenig (Links) Infos gepostet habe. Es steht euch frei fehlende Infos in den Kommentaren zu posten, diese habe ich bis jetzt in meinen Artikeln immer mit aufgenommen, bzw. im Artikel auf den entsprechenden Kommentar verwiesen.

Leider war es im IC-Artikel nicht so: Wer sich beschwert und angeblich mehr weiß, sollte sein Wissen mit uns teilen und mit Links belegen… 😉
Just my 2 Cents…

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